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clemens clemens clemens
Referat

TitelAggression und Gewalt in den Medien 
Anzahl Worte385 
SpracheDeutsch 
ArtReferat 
SchlagworteUmwelteinflüsse; Triebe; Aggressionsbestimmung; Mediengewalt; 
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Auszug aus dem Referat (ohne Grafiken)

Aggression und Gewalt in den Medien

Aggression


Entstehung von Aggression:

  1. Angeborener Trieb (Freud):
Die aggressive Energie kann nicht verhindert sondern nur in harmlose oder sozial wertvolle Bestätigung umgeleitet werden (zB. Sport)
  1. Folge von Umwelteinflüssen (Fromm):
Aggression ist nicht Zerstörungs- sondern Bemächtigungstrieb, eine Auseinandersetzung mit der Umwelt.
  1. Aggressives Verhalten wird im Laufe der Entwicklung, der Erziehung, gelernt. (Lernpsychologie)

Auslöser:

Imitationslernen – Kinder lernen Aggression von den Eltern
Bummerang.Affekt – aggressives Verhalten der Eltern, um dem Kind Aggression auszutreiben
Konsequenzen: wenn die Konsequenzen positiv sind, dann wird das Kind die Aggressionen wieder einsetzen, um seine Ziele zu erreichen. ZB. Erfolgreiches Durchsetzen der eigenen Wünsche, Aufmerksamkeit und Beobachtung, Abwendung von Nachteilen, Belohnung (Ausgleichprinzip – Leid des Anderen).


Aggressionshemmung:

Bestrafungen führen im allgemeinem nicht zur Beseitigung von Aggression, sondern nur zu deren Hemmung.

Milgram:

Versuchspersonen werden vom Versuchsleiter aufgefordert, einem angeblichen Schüler für Fehler, die er macht, elektrische Schläge zu verpassen. Es zeigte sich, daß die Hemmung mit Zunahme der räumlichen Nähe größer wurde. Jedoch wurden die Hemmungen durch Befehlsgehorsam außer Kraft gesetzt.

Medienkinder


Eine Studie hat ergeben, daß Kinder, die schon früh viele Gewaltszenen im Fernsehen gesehen haben, später deutlich aggressiver als Gleichaltrige waren. Mit zunehmendem Alter verstärkte sich die Aggressivität noch. Die geistige, sprachliche, emotionale und soziale Entwicklung setzt erst wesentlich später ein, was auf das Fernsehen zurückzuführen ist. Neugierde, Kreativität und Staunen werden durch das Fernsehen verlernt und verkümmern so. Außerdem kommt es zu einem Mangel an Bewegung und Körpererfahrung.

Fernsehkinder haben Sprachprobleme als Folge von stundenlanger „Eingwegkommunikation“.
Sie sind unfähig allein oder mit anderen Kindern frei zu spielen und soziale Beziehungen aufzubauen.
Sie besitzen nur geringe Konzentrationsfähigkeit, sind ungeduldig.
Es mangelt den Fernsehkindern an eigenen Ideen ihre freie Zeit sinnvoll zu gestalten.
Sie erwarten sofortige Bedürfnisbefriedigung und schnelle Problemlösung.
Sie sind hyperaktiv und können nicht still sitzen.
Der Wunsch, alles haben zu wollen, ist stark ausgeprägt.

Wie wirkt Mediengewalt:

  1. viele Kinder verfügen schon über einen eigenen Fernseher und Videorecorder im Zimmer.
  2. Perfektion der Maskenbildner und Trickspezialisten
  3. Die Gewaltindustrie
  4. Qualität von Videokassetten
  5. Gewalt auch in Video-, Computer- und Telegames

Mediengewalt


Gewaltdarstellungen schaden der Persönlichkeitsentwicklung nicht. Gewaltdarstellungen können eine psychologisch vorteilhafte Wirkung haben, weil Gewaltszenen auch aggressionshemmend wirken können. Kinder haben genug Medienwissen um zu wissen, daß Tom und Jerry nicht echt sind. Ist die Familie intakt, werden Kinder auf Gewaltszenen immun.

Ende des Auszuges


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