222
 
   
   
clemens clemens clemens
Referat

TitelAufbau einer Fuge 
Anzahl Worte197 
SpracheDeutsch 
ArtReferat 
SchlagworteTonarten; Dominante; Quinte; Quarte;  
Downloads++++++++++++++++++++ 
Bewertung+++ 

Download Zip (1.9kB)
Download Pdf (5.3kB)


Auszug aus dem Referat (ohne Grafiken)

AUFBAU EINER FUGE

Eine der beteiligten Stimmen trägt das Thema (DUX) in der Tonika vor. Darauf
setzt eine zweite Stimme mit dem Thema in der Dominante ein (COMES), während die
erste Stimme einen freien KONTRAPUNKT dazu ausbildet. Wenn im Thema an melodisch
wesentlicher Stelle die Quinte über der Tonika berührt wird, so tritt zur
Vermeidung einer Modulation meist an Stelle der notengetreuen, REALEN die TONALE
BEANTWORTUNG. Dabei wird die Quinte durch die Quarte ersetzt; die übrigen Töne
werden dieser Veränderung so angepaßt, daß die melodische Eigenheit des Themas
erhalten bleibt. Bei mehr als zweistimmigen Fugen tritt dann die dritte Stimme
wieder mit dem Thema ein (Dux), die zweite nimmt den Gegensatz auf und die erste
wird frei fortgeführt usw. Haben sämtliche Stimmen das Thema gebracht, so ist die
erste DURCHFÜHRUNG (EXPOSITION) beendet. Es folgen dann i.a. noch mindestens zwei
weitere Durchführungen, häufig in die nächstverwandten Tonarten (Dominante,
Subdominante), oft mit verändertem Gegensatz. Die letzte Durchführung bringt
meist kunstvolle, kontrapunktische Mittel, z.B. Engführung, Vergrößerung,
Verkleinerung, Umkehrung des Themas. Zwischen den Durchführungen stehen oft freie
ZWISCHENSPIELE, die jedoch gern Motive des Themas oder Gegensatzes (Kontrapunkt)
abwandelnd weiterführen. Vor dem Schluß findet sich häufig ein längerer
Orgelpunkt auf der Dominante.



Ende des Auszuges


Hier hast Du die Möglichkeit dieses Referat zubewerten
und somit die Gesamtbewertung mitzubestimmen!