222
 
   
   
clemens clemens clemens
Referat

TitelAuszüge der 81 Sinnsprüche 
AutorElke  Krippner elke.krippner@eunet.at 
Anzahl Worte300 
SpracheDeutsch 
ArtReferat 
SchlagworteSprüche; Zitate; Jesus; Bibel 
Downloads+++++++++ 
Bewertung+++ 

Download Zip (3.2kB)
Download Pdf (132.9kB)


Auszug aus dem Referat (ohne Grafiken)







Unergründlich in seiner Tiefe
ist Tao alles Seiende Urgrund.
Weil er leer ist
ist der Fülle Ursprung
und bleibt Erfüllung wirkend
doch reglos und unerfüllt.

Leer
ist er aller Wesen Urschoß und Mitte.
Er lindert ihren Zwiespalt
er löst ihre Wirrnis
er tilgt Schein
und eint sich dem Sein.

Weil er still ist
ist er unhüberhörbar.
Unbewegt ist er allwirksam.
Ungeboren ist er älter als Gott.

Die Tiefe des Alls ist wandellos.
Leer
ist die verborgen Gebärde.
Bewegt
ist sie alles Werdens und aller Dinge
ewiger Quell.
Keiner Befruchtung bedürfend
gebiert sie ohne Ende.
Unausschöpfbar
wirkt sie die Fülle.















Wahres Wort ist nicht schön.
Schönes Wort ist nicht wahr.
Wer Tao hat, streitet nicht.
Wer streitet, hat Tao nicht.
Wer Weisheit hat, hat kein Wissen.
Wer Wissen hat, sucht keine Weisheit.
Der Weise häuft keine Habe und hat doch.
Je mehr er anderen gibt, desto mehr fließt ihm zu.
Je größer sein Opfer, desto größer sein Selbstbesitz.
Das ist des Himmels Wesen: Fördern ohne zu fordern.
Das ist des Weisen Wesen: Wirken ohne zu werken.

Das Volk ist verbraucht und abgezehrt,
weil die Obrigkeit zuviel braucht und verzehrt.
Daher seine Not.
Das Volk ist ungezügelt und ungelenkt,
weil die Obrigkeit zuviel zügelt und lenkt.
Daher seine Unbotmäßigkeit.
Das Volk nimmt den Tod leicht,
weil die Obrigkeit ihm das Leben schwer macht.
Daher seine Gleichgültigkeit.
Weiser und leichter lenkt, wer weniger verordnet und verwaltet
und die innere Ordnung des Lebens walten läßt.




Ich bin gut zu denen,
die zu mir gut sind.
Und ich bin gut zu denen,
die nicht gut zu mir sind.
So werden schließlich alle zur Güte finden.
Ich bin ehrlich zu denen,
die ehrlich zu mir sind.
Und ich bin ehrlich zu denen,
die mich belügen.
So wird die Ehrlichkeit wachsen.




Der Meister sprach:
Ich war fünfzehn, und mein Wille stand aufs Lernen,
mit dreißig stand ich fest,
mit vierzig hatte ich keine Zweifel mehr,
mit fünfzig erkannte ich den Willen des Himmels,
mit sechzig war mein Ohr aufgetan,
mit siebzig konnte ich meines Herzens Wünschen folgen,
ohne das Maß zu übertreten.

Ende des Auszuges


Hier hast Du die Möglichkeit dieses Referat zubewerten
und somit die Gesamtbewertung mitzubestimmen!