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clemens clemens clemens
Referat

TitelAnalyse des 1. Satzes der Cellosonate op69.; A- Dur von Ludwig van Beethoven 
AutorLawrence Markwalder lmarkwalder@bluewin.ch 
Anzahl Worte955 
SpracheDeutsch 
ArtReferat 
SchlagworteKomponist;  
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Auszug aus dem Referat (ohne Grafiken)

Analyse des 1.Satzes der Cellosonate op. 69, A-Dur von Ludwig van Beethoven


Exposition:
Das Thema(T 1-12) wird zuerst vom Violoncello gespielt und danach vom Klavier (13-24) wiederholt. Das heisst die Melodie- bzw. Begleitfunktion wird ausgetauscht (Wechselspiel). Bevor das Klavier das Thema spielt, und bevor die Überleitung beginnt, steht je eine Kadenz (T 12; T24), um zum jeweiligen nächsten Teil
überzuleiten.
Der Hauptsatz ist bezüglich seines Ausdrucks sehr in sich gekehrt und stimmt nachdenklich. Dies wird vor allem am Anfang des Hauptsatzes durch das unbegleitete Cello zum Ausdruck gebracht.
Ferner kann man sagen, dass der Hauptsatz eigentlich etwas wie eine Improvisation wirkt.
Die Überleitung steht in der Paralelltonart a-moll. Das erste Motiv der Überleitung (T 25-28) liegt zuerst bei der rechten Hand des Klaviers(T 25-26) und wechselt dann in die Cellostimme (T 27-28). Die Melodie- bzw. Begleitfunktion wird wiederum ausgewechselt. Die Takte 29 und 30 stellen die Entwicklung zum nächsten Motiv dar.
Das zweite Motiv der Überleitung (T 31-32) wird in den Takten 33 und 34 variiert (Jeder zweite Viertel wird zur Triole). In der darauffolgenden Entwicklung wird das Motiv zuerst vom Klavier gespielt und dann an das Cello übergeben (eine Oktave tiefer) und stellt eine Art Überleitung zum Nebensatz dar.
Der Nebensatz steht in der Dominanttonart E-Dur. Das Motiv des Nebensatzes (T 37-64) ist wiederum ein Wechselspiel, in welchem das Cello das zuerst die Melodie spielt (T 37-50) und das Klavier Begleitfunktion hat. Dabei wiederholt das Cello die Takte 38-41 in den Takten 42-45 eine Quinte höher (Sequenz). Die Takte 45 (auf 2.5) bis 50 stellen die Entwicklung zum Meldodiepart des Klaviers(51-60) dar, in welchem das Cello Begleitfunktion hat. In den Takten 56 und 57 ist das Motiv im Gegensatz zum Cello verändert . Ab Takt 61 wird das Motiv sowohl von Cello als auch von Klavier abwechselnd zu Ende geführt.
Die Schlussgruppe steht in E-Dur. Das Motiv der Schlussgruppe (T 65-78) wird schon wieder im Wechselspiel geführt. Zuerst hat das Klavier die Melodie und das Cello begleitet mit Pizzicati. Dann übernimmt das Cello die Melodie in tiefer Lage (T 71-76) und das Klavier begleitet mit auseinandergenommenen Akkorden. Die Takte 77-82 stellen die Entwicklung zur eigentlich unüblichen Coda dar.
In Takt 89 beginnt eine eigentliche Rückführung zum Hauptsatz bzw. der Durchführung. Das Hauptsatzmotiv wird wieder aufgegriffen. Man erkennt dies am allgemein sehr wichtigen Quintsprung (wie die ersten zwei Töne des Hauptsatzes) in Takt 89 und 91. Aber auch im allgemeinen sind die Takte 89-94 mit dem Hauptsatzmotiv tonal verwandt.

- Durchführung (T 95-151):

Die Takte 95-104 stellen eine Art Einleitung zur Exposition dar. In Takt 95 beim Klavier und in Takt 96 beim Violoncello kommt wieder dieser wichtige Quintsprung aus dem Hauptsatzmotiv (erste zwei Töne des Hauptsatzes). In Takt 100 trifft man wieder auf das Motiv der Takte 10,11 des Hauptsatzes, jedoch ohne Verzierungen. In Takt 102 taucht genau dieses Motiv, diesmal mit Verzierungen in der Cellostimme, nochmals auf. In Takt 104 kommt es jetzt auch beim Klavier mit Verzierungen zum Vorschein. Die Einleitung dieser Durchführung schliesst in den Takten 105, 106 mit einer Entwicklung zum nächsten Motiv ab.
Darauf folgt ein Frage-Antwort Spiel zwischen Klavier und Violoncello in fis-moll. Das Motiv (T 108,109 (Frage) bzw. 110, 111 (Antwort) beim Vc.) stammt aus den Takten 3 und 4 des Hauptsatzes. Danach folgt noch eine zweite Frage und eine zweite Antwort, welche aus Takt 12 (bzw. 24) des Hauptsatzes abgeleitet sind.
Nach diesem Frage-Antwort Spiel wird das Motiv aus den Takten 3,4 des Hauptsatzes in der Basslinie des Klaviers fortgeführt und vom Cello mit Akkordzerlegungen begleitet. Die Tonart wechselt während diesem Abschnitt der Durchführung (115-124) nach e-moll.
Darauf folgt eine Entwicklung (T 125,126) in fis-moll, zum nächsten Abschnitt der Durchführung in cis-moll, in welchem das Cello (T 127-129) und dann das Klavier (T 129-131) das Motiv aus den Takt 3,4 des Hauptsatzes spielt. Das Klavier begleitet nun mit Akkordzerlegungen (T127-136). Während den Takten 131-136 beschäftigen sich Cello und Klavier mit Takt 12 des Hauptsatzes (stark verändert). Das Motiv der Takte 137-139 ist den Takten 10 und 11 des Hauptsatzes entnommen. Diese Takte stellen die Entwicklung zur Rückführung zur Reprise dar.
In der Rückführung zur Reprise kommen wieder die Quintsprünge aus dem Hauptsatzthema zum Vorschein, ein Klares Indiz zur Rückführung zur Reprise, also auch zum Hauptsatz.
Der Hauptsatz hat in der Reprise (T 152-163) im Gegensatz zur Exposition nur 12 Takte. Das heisst nur das Cello kann die Melodiestimme spielen. Es findet kein Wechselspiel statt. Zudem beginnt das Cello den Hauptsatz mit einer Triolenbegleitung des Klaviers. Der Hauptsatz wirkt dadurch leichter und nicht so nachdenklich.
Die Überleitung ist um zwei Takte kürzer als in der Exposition steht aber auch in a-moll. Die Verkürzung resultiert daraus, dass die Takte 31 und 32 in der Reprise nicht vorkommen. So sind auch in der Klavierstimme leichte Verschiebungen feststellbar.
Der Nebensatz wechselt in der Reprise nicht in die Dominanttonart, sondern bleibt bei A-Dur.
Die Schlussgruppe wechselt in der Tonart nicht nach E-Dur, sondern bleibt in A-Dur
Die Coda ist verändert und in D-Dur (Exposition: A-Dur).
Die Reprise wird wie allgemein nicht wiederholt.

Die Coda bringt in den Takten 232-235 wieder das Hauptsatzmotiv (in D-Dur); das erste Mal unisono!
In den darauffolgenden Takten (T 235-252) beschäftigen sich Klavier und Cello mit den Takten 3,4 des Hauptsatzes.

Ende des Auszuges


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