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clemens clemens clemens
Referat

TitelDie Entwicklung der modernen Architektur vom Industriebau bis zum Jugendstil 
Autorodium@gmx.net 
Anzahl Worte330 
SpracheDeutsch 
ArtReferat 
SchlagworteMassivbau; Skelettbau; Ingenieurarchitektur; Lebensreform; genormt; Industrialisierung; jugendstil; moderne Architektur; unzureichende Wohnbedingungen; Kombination Beton und Metall; 
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Auszug aus dem Referat (ohne Grafiken)


Die Entwicklung der
modernen Architektur
vom Industriebau
bis zum Jugendstil
29.10.1998
(INGENIEURARCHITEKTUR)
Im 19. Jahrhundert wurde der Massivbau durch den Skelettbau abgelöst.
Durch die Dampfmaschine und der dadurch folgenden Industriezeitalters Ende des 18. Jahrhunderts konnte man immer größere Mengen an preiswerten Roh-, Guß- und Schmiedeeisen herstellen. Außerdem wurden durch die Standardisierung meist nur noch genormte Teile verwendet, das einen schnelleren Aufbau der Gebäude garantierte.
Durch den Stahlbau konnte man immer höher und breiter bauen, ohne daß die Statik zu leiden hatte und daß die tragenden Elemente wie beim Massivbau zum Fundament hin stark verbreitern werden mußten. Auf gleicher Grundfläche ließ sich also immer mehr Nutzfläche unterbringen. Beim Metallbau sprach man von Leichtigkeit, Transparenz, der Eindruck von Spannung und Zerbrechlichkeit.

Im 19. Jahrhundert wollte man die Ingenieurarchitektur nicht anerkennen. Diese Gebäude, meist große Hallen, galten nur als Zweckbauten, die mit Baukunst nichts zu tun hatten. Eisen und Stahl waren “unechte” Materialien, die man nicht öffentlich zeigen durfte. Deswegen wurden sie hinter Fassaden oder anderen Bauten aus “herkömmlichen Materialien” versteckt.

Die Bautechnik wurde durch die Kombination von preiswerten Beton und Metall vollendet. Durch diese Kombination ist der Beton reiß- und druckfester. Die Gebäude wurden leichter und das untere Stahlskelett mußte nicht mehr so viel tragen.
Somit konnte man noch weitere Stockwerke übereinander stapeln.

(DIE SCHULE VON CHICAGO)
Da die Preise für die Grundstücke immer weiter stiegen und überhaupt noch wenige leere Grundstücke zur Verfügung standen, war es positiv diese Bautechnik für die Wohn- und Verwaltungshäuser nutzen zu können.

(DIE SUCHE NACH EINER NEUEN FORM 1890-1925)
Seit der Industrialisierung lebten die meisten Menschen nur noch in Städten. Die Arbeiter fanden oft unzureichende Wohnbedingungen vor, weil sie sich nichts besseres leisten konnten.
Aber nicht nur Arbeiter, sondern auch bessergestellte Schichten fühlten sich von der gesellschaftlichen Entwicklung überfordert und von der Natur entfremdet.
Die “Lebensreform” wurde deshalb zum vieldiskutierten Thema. Man wollte “Zurück zur Natur”,also natürliche Materialien verwenden und Gebäude, Möbel, und andere Gebrauchsgegenstände mit pflanzliche Formen und fließende Linien schmücken. Es entstand der Jugendstil.

Ende des Auszuges


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