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clemens clemens clemens
Referat

TitelAbfall 
AutorKopeinig barbara.kopeinig@uni-klu.ac.at 
Anzahl Worte1200 
SpracheDeutsch 
ArtReferat 
SchlagworteTreibhauseffekt; Ozonschicht; FCKW; Umweltschutz; 
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Auszug aus dem Referat (ohne Grafiken)

Abfall ist nicht nur in der Tonne, sondern auch in der Luft, im Wasser, im Boden. Bei den Lebensmitteln wird dieser Zusammenhang deutlich.
Oma hat’s noch so gemacht: Mit einem 1/2l Milch, 30g Stärke, 3EL Kakao, einem Ei u. etwas Zucker zauberte sie einen Schokopudding auf den Tisch. Heute haben Muttis keine Zeit mehr- od. das Rezept vergessen. Wir kaufen den fertigen Pudding im Plastikbecher vom Supermarkt. Das spart zwar Zeit, ist aber mit Sicherheit teurer u. belastet die Umwelt mehr als der Selbstgemachte. Das Wuppertal Institut sorgte mit ihrer Arbeit über Schokopudding u. Erdbeerjoghurt für Furore. Sie beschäftigten sich mit den Fragen welche Entfernungen zurückgelegt werden müssen, um alle Ingredienzen für Inhalt u. Verpackung heranzukarren und wie groß sind dabei der Energieverbrauch u. der Schadstoffausstoß.
Für Schokopudding sah die Bilanz so aus: Kakao aus Südamerika, Stärke aus Hamburg, Rohaluminium aus Übersee, Alu-Deckel aus Wien, Steigenmaterial aus Hamburg, Kunststoffgranulat aus Belgien.Beim Erdbeerjoghurt zeigte sich,dass die Beeren aus Polen stammen, die Joghurtkulturen aus Schleswig-Holstein, das Weizenpulver aus Amsterdam, Verpackungsteile werden von Hamburg, Düsseldorf u. Lünenburg geliefert. Nehmen wir an, jeder österreichische Haushalt verbraucht in der Woche 3 Erdbeerjoghurt, dann macht das umgerechnet aufs Jahr u. auf ganz Österreich 7,5 Mil km aus- das reicht, um die Erde 200x zu umrunden. Nach Berechnungen könnten durch die Wahl einer Mehrwegverpackung u. regionaler Zutatenhersteller die Transportwege beim Erdbeerjoghurt um 1/3 verringert werden. Doch wegen der niedrigen Transportkosten ist kein Hersteller daran interessiert, die Zutaten für seine Produkte aus der näheren Umgebung zu beziehen. Und so bleibt alles wieder beim Alten. Die halbe Welt ist in den Supermarktregalen vertreten: Äpfel aus Chile, Birnen aus Argentinien, Trauben aus Brasilien od. Butter aus Finnland. Wir essen heute kaum mehr als vor 30 Jahren. Die Transportwege haben sich in diesem Zeitraum jedoch nahezu verdoppelt. Für 1kg Äpfel aus Südafrika ist 4x soviel Energie erforderlich wie für die selbe Menge Äpfel aus der Region. Die dabei freiwerdenden CO² -Menge ist 5x höher ! Das führt unter anderem zum künstl. Treibhauseffekt.
Der natürl. Treibhauseffekt:
Erdoberfläche u. Atmosphäre werden durch kurzwellige Sonnenstrahlung erwärmt. Gleichzeitig geben sie auch Energie in Form von langwelliger Strahlung in den Weltraum ab. Dabei liegt eine ausgeglichene Strahlungsbilanz vor: Die Abstrahlungsenergie entspricht im globalen Jahresmittel der kurzwelligen Sonnenstrahlung, die vom System Erde-Athmosphäre aufgenommen wird. Vergleichbar ist dieses Gleichgewicht einem Glashaus mit Einfachverglasung, das den Energiedurchfluss von Einstrahlung u. Abstrahlung reguliert.
Der künstl Treibhauseffekt:
Mit unsere Erde passiert dasselbe wie mit einem Glashaus bei dem anstatt einer Einfachverglasung eine Doppelverglasung eingebaut wird. Die zweite “Scheibe” wird u.a. durch das CO² aus fossilen Quellen, durch zusätzliches Methan, Lachgas sowie FCKW gebildet. Die kurzwelligen Sonnenstrahlen dringen weiter ungehindert in das Glashaus ein, die Wärmeabstrahlung wird aber behindert. Die Temp. Im Glashaus steigt solange, bis sich ein neues Gleichgewicht zw. Wärmeabstrahlung u. Sonneneinstrahlung eingestellt hat = globale Erderwärmung.
Um die CO² - Emissionen drastisch zu verringern, muss der Verbrauch an Kohle, Öl u. Erdgas deutlich eingeschränkt werden.
Nicht nur dieses Prinzip der globalen Erwärmung macht uns Sorgen, auch das Ozonloch, welches sich immer mehr ausweitet, gefährdet die Zukunft auf diesem Planeten! Die Alternativen sind längst da- dennoch frisst sich die Chlorchemie durch den Himmel.
Wenn am 5. Kontinent der Sommer Einzug hält, geben die Radiostationen des ganzen Landes die sogenannte “Burntime” für den kommenden Tag durch. “Burntime 16” heisst z.B., dass man sich am folgenden Tag höchstens 16 min in praller Sonne aufhalten sollte, ohne gesundheitliche Risiken in Kauf nehmen zu müssen. Selten beträgt diese “Burntime” jedoch mehr als 15 min.- zu groß wäre die Gefahr eines Sonnenbrandes, der in Australien u. Neuseeland sozusagen zum Volksfeind Nr. 1 geworden ist. Weite T-Shirts, breitkrempige Sonnenhüte u. Sonnencreme Faktor 40 haben knappe Tangas u. schwache Sonnenöle weitgehend von den Stränden verdrängt. Schon den Schulkindern werden Reime gegen den Krebs eingetrichtert . Wie kommt es eigentlich, dass Australien u. Neuseeland die höchste Hautkrebsrate weltweit haben? Es begann im Oktober 1984, als Forscher erstmals eine unglaubliche Schwachstelle im stratosphärischen Ozonschild registrierten. Anfangs mißtrauten sie ihren Messgeräten, doch nach mehreren Überprüfungen wurde ihnen klar, dass die Stratosphäre in 12 bis 50km Höhe um 40% weniger Ozon enthielt als im Durchschnitt der 2 Jahrzehnte. Statt der gewohnten 320 Dobson Units (100 Dobson Units entsprechen einer Ozonschichte von 1mm Dicke bei Normaldruck auf Meeresniveau) waren nur 190 Dobson Units zu finden. Heute,14 Jahre danach, sind die Daten mehr als eindeutig. Über Europa wird bereits ein Ozonschwund von 40% gemessen- von einem Ozonloch spricht man bei einer 50%igen Ausdünnung! Jedes % Ozonschichtabnahme bringt 2% mehr Hautkrebsfälle! Denn das stratosphärische Ozon ist auf geniale Art u. Weise für die Filterung der für die meisten Organismen lebensbedrohlichen UV-B-Strahlung der Sonne verantwortlich.Mit der Ausdünnung der schützenden Ozonschicht steigt dementsprechend auch die UV-B-Belastung am Boden. Die Ursachen der Ozonschichtzerstörung ist heute bei den Forschern unumstritten Schon 1974 erkannten die amerik. Forscher Sherwood Rowland & Mario Molina die Problematik der besonders langlebigen FCKW-Moleküle. Industrielle Anwendungsbereiche für die Fluorkohlenwasserstoffe waren rasch gefunden: als Kühlmittel in Kühlgeräten & Klimaanlagen, als Treibgas für Deodorants & Haarsprays, als Schäumungsmittel für Isolierungen usw.. Aber niemand (Industriegewerbe) wollte glauben u. einige wollen es heute noch nicht glauben, dass dieses “Wundergas” die lebensnotwendige Ozonschicht zerstört.(Erklärung & Bild Ozonloch)

An sich ist das System der in etwa 12-50 km Höhe unserer Erde umgebenden Ozonschicht ein Wunderwerk der Natur. Denn das sehr energiereiche UV-B-Licht der Sonne ist für das Leben auf der Erde, wie es sich seit Jahrmillionen gestaltet, absolut tödlich. Das Leben von Pfl., Tieren & schließlich dem Menschen wurde überhaupt erst möglich, als sich vor knapp 3 Mrd. Jahren im Zeitlupentempo die Ozonschicht bildete. Dort läuft bis heute ein uraltes Spiel ab :Die energiereichen UV-B-Strahlen der Sonne spalten das aus 3 O-Atomen bestehende Ozon in gewöhnliche O-Atome. Bei diesem Vorgang büßen die UV-B-Strahlen Energie ein, sodass sie auf der Erde keinen Schaden mehr anrichten können. Gleichzeitig sorgen die noch härteren UV-C-Strahlen(nicht in der Grafik eingezeichnet),dass O² wieder in Ozon umgewandelt wird-der Kreislauf ist damit geschlossen.
Die extrem langlebigen FCKW(ihr Aufstieg in die Stratosphäre dauert 10-30 Jahre)stoßen hier an die Grenzen ihrer Belastungsfähigkeit. In den extrem kalten Zonen über den Polen(-80°C)bilden sich winzige Eiskristalle, an deren Oberfläche mit Hilfe des UV-B-Lichtes eine für die Ozonschicht tödliche Reaktion abläuft: Die FCKW-Moleküle werden geknackt, das freiwerdende Chlor ist extrem reaktionsfreudig u. verbindet sich mit einem O-Atom aus dem 3-armigen Ozonmolekül zu Chlormonoxid. Die verbleibenden O-Atome(o²)können das UV-B-Licht nicht mehr filtern. Je länger dieser Ausdünnungsprozess läuft,umso mehr chem. Reaktionen laufen ab-eine Spirale der Ozonzerstörung, die sich bislang über der Antarktis, wo die Bedingungen für diese Reaktionen besonders “gut” sind, am schnellsten dreht. Durch die massive Ausdehnung über dem Südpol wird nun langsam, aber sicher auch das Ozonreservoir über dem Äquator & der nördl. Hemisphäre angezapft.
Wenn wir an unserem heutigen Stand nichts ändern, drohen uns Gefahren,(wobei einige schon, wenn auch nur in kleinem Maße eingetroffen sind)wie:

Und Umweltschutz beginnt schon daheim, in der Schule od. beim Einkaufen. Man sollte sich überlegen, ob man mit dem Auto zur Schule gebracht werden muss; ob es immer Orangensaft aus Brasilien sein muss, od. man auch Holundersaft aus der Region trinken kann!
Jeder einzelne kann dazu beitragen, dass das Leben auf unserem Planeten auch noch in 100 Jahren lebenswert ist!

Ende des Auszuges


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