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Referat

TitelAdenauer, Konrad (1867 - 1972) 
Anzahl Worte1501 
SpracheDeutsch 
ArtReferat 
SchlagworteCDU, Bundeskanzler, NATO 
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Inhaltsverzeichnis



Seite:


1-4 Referat
  1. Konrad Adenauer
  2. Anfang der politischen Karriere
  3. Nazi-Herrschaft
  4. Nach dem Krieg
  5. Adenauer als Bundeskanzler
1.4.1 Westintegration
  1. Endphase der politischen Karriere
  2. Adenauers Abtritt



5-6 Handout

7 Literaturverzeichnis (Quellen)





























Konrad Adenauer



Konrad Adenauer, der erste Bundeskanzler der neugegründeten Bundesrepublik Deutschland, wurde am 5. Januar 1876 in Köln geboren.
Er war das dritte von fünf Kindern; sein Vater (Johann Adenauer) arbeitete beim Kölner Oberlandsgericht als Sekretär, später als Kanzleirat; seine Mutter (Helena) machte den Haushalt.
1904 heiratet Konrad seine erste Frau, Emma Weyer, die aus einer reichen Familie stammt. Mit ihr hat er 3 Kinder.


Anfang der politischen Karriere
Adenauer trat 1905 in die Deutsche Zentrumspartei ein.
Im März 1909 wird er zum ersten Beigeordneten der Stadt Köln gewählt.
1916 starb nach langem Leiden seine erste Frau Emma mit 36 Jahren.

1917 wird er mit 42 Jahren zum jüngsten Oberbürgermeister der Stadt Köln gewählt.
Während des ersten Weltkriegs ist er vorwiegend damit beschäftigt, die Leute mit dem Nötigsten zu versorgen. Durch Errichtungen von Messen, lässt er Köln zum Mittelpunkt des Westens werden.

1919 heiratet Adenauer seine zweite Frau, Gussie (Auguste) Zinsser. Aus dieser Ehe stammen 5 Kinder.
1921 gelingt es Adenauer noch zum Präsidenten des preußischen Staatsrats gewählt zu werden.


Nazi-Herrschaft
Gleich zu Beginn der Nazi-Herrschaft wurde er im Juli 1933 aller Ämter enthoben, weil er sich durch die Verfassung vorgesehenen „Drei-Männer-Gremium“ der vorzeitigen Auflösung des Preußischen Landtags widersetzte. Außerdem war er als Oberbürgermeister nicht bereit, den zu einer Wahlkampfrede aus Berlin angereisten Reichskanzler Adolf Hitler zu empfangen, und ließ Hakenkreuzfahnen von der Deutzer Brücke entfernen.

Nach der Absetzung findet Adenauer für ein Jahr Schutz im Kloster Maria Laach.
1934 wird er durch die Gestapo verhaftet, aber wieder nach zwei Tagen entlassen.
1943 wird er wieder verhaftet, konnte sich aber durch Vortäuschen eines Herzinfarktes vor dem Konzentrationslager retten.











Nach dem Krieg
Nach der Kapitulation der Deutschen wird Adenauer von den Amerikanern wieder als Oberbürgermeister von Köln eingesetzt, da er auf ihrer weißen Liste stand.
Als er wieder in Köln eintrifft um das Amt zu übernehmen ist er schon beinahe 70 Jahre alt.

Als die Briten die Kölner Verwaltung übernahmen, setzten sie allerdings Adenauer wieder ab. Offiziell wurde er wegen „Unfähigkeit“ entlassen, eigentlich aber, weil der damalige Kölner SPD-Vorsitzende Robert Görlinger ihn bei der Militärregierung kritisiert hatte.

Adenauer trat daraufhin der neugegründeten CDU bei und wurde Vorsitzender der West-CDU.
Am 3. März 1948 stirbt seine zweite Ehefrau Gussie.

Im September wird Konrad zum Präsidenten des Parlamentarischen Rates in Bonn gewählt.
Dort arbeitet er das Grundgesetz und hiermit auch die Geburt der BRD aus.

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Vorbereitung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland
durch den Parlamentarischen Rat – mit Adenauer


Adenauer als Bundeskanzler
Am 14. August 1949 wurde der erste Deutsche Bundestag gewählt – die CDU/CSU lag nur mit einer Stimme vor der SPD.
Mit seiner eigenen Stimme verhalf sich Konrad Adenauer am 15. September selbst zum Posten des ersten Kanzlers der BRD.
Zusätzlich wurde er ein Tag später noch Außenminister.
Zu diesem Zeitpunkt war er 73 Jahre alt.

Während seiner Amtzeit konzentrierte sich Adenauer hauptsächlich auf die drei großen
„W’s“ – Westintegration, Wiederbewaffnung und Wiederaufbau.


Westintegration
Um sein wichtigstes Ziel, die Bundesrepublik Deutschland in den Westen zu integrieren, stellt Adenauer die Außenpolitik in den Vordergrund seiner Politik. In seinem Kampf um dieses Ziel war er bereit, einiges zu riskieren und Tabus zu brechen. So kam es 1949 zu der
berühmt-berüchtigten „Teppich-Szene“.

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(Geschichte Konkret 3 S.122) die berühmt-berüchtigte „Teppich-Szene“

Für Konrad gilt der Vorsatz: Westintegration vor Einheit; Freiheit vor Einheit.

Adenauer schafft es außenpolitisch, dass sie BRD fest westintegriert und in das westliche Bündnissystem mit einbezogen wird, um vor allem die volle Unabhängigkeit des neuen Staates zu bekommen und gleichzeitig die Sowjetunion, mit Adenauers „Politik der Stärke“, zur Herausgabe der DDR zu bringen.
Um diese Unabhängigkeit zu erlangen geht Adenauer auf Staatsreise nach Frankreich, um das Deutsch – Französische Verhältnis zu stärken. Er schafft es auch und findet in Präsident De Gaulle einen Freund, mit dem er auch dann den so genannten Schumann-Plan unterzeichnet.

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Adenauer und De Gaulle

1954 wurde die BRD NATO-Mitglied und trat der Westeuropäischen Union bei.



Mit Inkrafttreten der Pariser Verträge 1955 erreicht Adenauer die endgültige Souveränität (Unabhängigkeit) der Bundesrepublik.
Adenauers Hauptziel ist erreicht.
Dieses Ziel hatte er gegen den Willen der SPD erreicht, die befürchteten, dass dieses Vorgehen zu Lasten der Wiedervereinigung ging.

Danach gibt Adenauer sein Amt als Außenminister an Heinrich von Brentano ab.


Im September 1955 wurde Adenauer in die Sowjetunion eingeladen, um über die Wiedervereinigung und die deutsche Kriegsgefangenen zu diskutieren. Hierbei wurde klar, dass die Sowjets an der Wiedervereinigung nicht mehr interessiert waren. Stattdessen wünschten sie diplomatische Beziehungen zwischen der BRD und der Sowjetunion. Das Nachgehen des Wunsches war mit Risiken für die BRD verbunden. Adenauer stimmte jedoch zu, weil er im Gegenzug für dieses bedeutende Zugeständnis die restlichen Kriegsgefangenen (ca. 10 000) nach Deutschland zurückholen konnte.











Endephase der politischen Karriere
Er beschließt wieder in die USA zu Präsidenten Kennedy zu fliegen. Jedoch verstehen sich die beiden nicht besonders. Das ist jedoch nicht besonders verwunderlich, dann ein
86-Jähriger hat schon eine andere Meinung als ein gerade 44-Jähriger lockerer Präsident.

(13. August 1961 Mauerbau, Adenauer unterbricht seine Wahlkampfreise nicht.)

Im November 1961 wird Konrad Adenauer zum 4. Mal nacheinander zum Bundeskanzler gewählt.

1962 führte die Spiegel-Affäre zu einer schweren Regierungskrise.
Franz-Josef Strauß, Adenauers Verteidigungsminister, hatte wegen eines unangenehmen Artikels, der im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ erschienen war, eine Polizeiaktion wegen „publizischtischen Landesverrats“ gestartet und den Herausgeber sowie mehrere Redakteure verhaften lassen. Alle FDP-Mitglieder verließen das Kabinett aus Protest, zwölf Tage später die Übrigen. Adenauer konnte zwar noch ein neues Kabinett aufstellen, es gelang ihm jedoch nicht mehr, sich von diesem Skandal zu erholen.

Im Jahre 1963 gelingt Adenauer das aus seiner Sicht bedeutendste Werk, nämlich der Deutsch-französische Vertrag. Dieser Vertrag soll für ein enges Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich stehen. Adenauer sagt darüber, dass es ein weitgeschichtliches Ereignis war.


Adenauers Abtritt
Am 15. Oktober 1963 trat Konrad Adenauer im Alter von 87 Jahren vom Amt des Bundeskanzlers zurück und wird nach 14 Jahren Amtszeit als ein Held gefeiert und verabschiedet.
Konrad Adenauer lässt die Politik aber nie richtig los, wie man in seinen Memoiren nachlesen kann, die zwei Jahre später in vier Bänden erschienen.

Mit 91 Jahren macht Adenauer noch private Besuche im Ausland, wie z.B. zu seinem Freund Charles De Gaulle, aber nach zwei Monaten erkrankt Adenauer.

Er stirbt mit 91 Jahren am 19. April 1967 in Rhöndorf bei Bonn.

Am Tag seiner Beerdigung wird sein Sarg von über 200 000 Leuten umdrängt, die ihm unbedingt die letzte Ehre erweisen wollten. Der Bischof führte die Messe und in Frankreich wird parallel ein Gottesdienst für Adenauer gefeiert. Er wurde von den Franzosen als Freund verabschiedet. Auch viele bekannte Staatsmänner aus aller Welt kamen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen; für den Mann, der die Nachkriegszeit, die Demokratie und ein ganzes Jahrhundert geprägt hat.

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Das Begräbnis von Konrad Adenauer 1967 in Köln mit Trauergästen


Handout: Referat über
Konrad Hermann Josef Adenauer



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• Konrad Adenauer lebte vom 05.01.1876 bis 19.04.1967.
• Er war der 1. Bundeskanzler der neugegründeten Bundsrepublik Deutschland
(15.09.1949 – 15.10.1963).



Anfang der politischen Karriere:


Nazi-Herrschaft:


Nach dem Krieg



Adenauer als Bundeskanzler





Westintegration







Endphase der politischen Karriere




Adenauers Abtritt




Adenauers wichtigste Leistungen:

Demokratisierung Deutschlands
• Westintegration in die NATO & WEU
• Schumann-Plan
• Deutsch-Französischer Vertrag











Literaturverzeichnis (Quellen)






Ende des Auszuges


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