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Referat

TitelAristoteles 
Anzahl Worte766 
SpracheDeutsch 
ArtReferat 
SchlagworteFeuer, Wasser, Geist, Kugel, Scheibe, Luft, 
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Auszug aus dem Referat (ohne Grafiken)

Vortrag Deutsch

Der griechische Philosoph Aristoteles erklärte die Welt so:
Um die Erde kreist alles, Sonne, Planeten, Mond und Sterne.Er teilte die Welt in "Sphären" (Kugelschalen), in denen die Himmelskörper ihre Bahnen ziehen. Sie umgeben die Erde wie die Schalen einer Zwiebel, wie z.B. die Atmosphäre (Luftkugel), die eben die Luft enthält.

Die Kugelschalen seien aus einem unsichtbaren Kristall, an denen die Himmelskörper fest angebracht waren. Nicht also die Himmelskörper bewegten sich, sondern diese Kugelschalen. Von Aristoteles kommt auch die Aufteilung der Stoffe, aus denen alles bestehe, in grundlegende Elemente: Feuer, Luft, Wasser und Erde.
Da Luft leichter ist als Wasser, ist Wasser auf der Erde und Luft im Himmel. Alles habe einen natürlichen Ort, wo es hingehört. So muss das, was die Kugelschalen bewegte, leichter sein als Luft, und dies sei der Geist, das 5. Element (Quintessenz). Der (geist) aber "stößt" die Welt nur einmal an, die sich dann für immer und ewig bewegt.
Es gab aber auch Philosophen, die die Erde für eine Kugel hielten, während Aristoteles sie als eine Scheibe verstand. Doch die Idee von der Scheibe sollte sich durchsetzen, obwohl die Beweise für eine Kugel eigentlich überzeugender waren, bis eben auf eine Frage: Warum fallen dann die Menschen nicht auf der anderen Seite der Kugel herunter?

Auch für Claudius Ptolemäus (ca.100-160n.Chr.) war die Erde Mittelpunkt des Sonnensystemes.
(Ptolemäisches Weltbild)
Er übernahm im wesentlichen die bestehenden Ansichten.
Jedoch wurde zu diesem Weltbild des Glaubens eine Ergänzung benötigt, da mit diesem keine Berechnungen möglich waren (z.B. Kalender, Navigation). Hier verwendete man das System des Ptolemäus, dem es gelungen war, mit etwa 40 kombinierten Kreisen die Planetenbewegungen berechenbar zu machen. Dieses wurde aber nur als mathematische Hilfskonstruktion betrachtet.
Ptolemäus beschrieb diese in der "Megalè syntaxis mathematiké", welche die Araber später "Almagest" nannten. Der "Almagest", die erste systematische Darstellung der antiken mathematischen Astronomie, wurde für das ganze Mittelalter zum Klassiker und Standardwerk (Erstdruck 1496).


Nicolaus Copernicus

19.02.1473 (Thorn) - 24.05.1543 (Frauenburg)

Copernicus gilt als der eigentliche Reformator der neuen Astronomie.
Er entstammte einer Kaufmannsfamilie aus Thorn (Torun). Sein Onkel, der Bischof von Ermland, ließ ihn nach seinem Studium in Krakau zum Domherrn ausbilden, wozu er sich einige Jahre in Bologna und Padua aufhielt. Dort studierte er von 1496 bis 1503 Theologie, Mathematik, Astronomie, Juristik und Medizin.
Dort kam er offenbar auch mit alten Traditionen der Sonnenverehrung in Berührung und kreierte die Grundsätze seines Weltbildes, das er 1510 erstmals in einer kleinen Schrift "COMMENTARIOLUS" veröffentlichte.
Er beschrieb die Theorie des heliozentrischen Weltbilds mit der Sonne im Zentrum und den Fixsternsphären in extrem weiter Entfernung von der Erde.
(Weltbild Folie2)
Sie erregte einiges Aufsehen in Gelehrtenkreisen, da eine weitere Ausarbeitung angekündigt wurde, welche das Ptolemäische System an Genauigkeit übertreffen sollte.
Im Jahr 1512 wurde er Domherr zu Frauenburg (Ostpreußen).
In dieser Zeit arbeitete Kopernikus an der mathematischen Verwirklichung seines Systems. Die Anzahl der benötigten Sphären war jdoch zuletzt nicht viel geringer als bei Ptolemäus. Außerdem erreichte das neue System keine höhere Genauigkeit als das alte.
Trotzdem konnte man mehr Phänomene damit erklären welche von Wissenschaftlern beobachtet wurden.
(Später z.B. die Entdeckungen Gallileis mit Fernrohr: Jupitermonde, Venusphasen)

Im Jahr 1532 lag sein großes Werk "De revolutionibus orbium coelestium" (über die Umwälzungen der Himmelssphären) in Manuskriptform vor.
Auf Drängen seiner Freunde veröffentlichte er es erst in seinem Todesjahr 1543.
Wohl gegen Kopernikus Willen betonte der Theologe Osiander im Vorwort den hypothetischen Charakter des Systems, weshalb das Werk auch vorerst nicht auf Ablehnung in der Kirche stieß. Wegen seiner schwer lesbaren mathematischen Abhandlung wurde es vorerst kein großer Erfolg, vielmehr wirkte die einfache Grundidee seines Systems in Kreisen, die der magischen Weltanschauung nahestanden.

Die wichtigsten Feststellungen in diesem Buch waren:


Trotz des mäßigen Erfolgs zu Kopernikus Lebzeiten, spricht man heute von einer Kopernikanischen Wende in der Geschichte. Dazu trugen vor allem Wissenschaftler wie Gallilei bei, die Beweise für das kopernikanische System fanden.

Bis heute wurden Stückchenweise immer neue Erkenntnisse gesammelt:

Ende des Auszuges


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