222
 
   
   
clemens clemens clemens
Referat

TitelAlternative Energie 
AutorHeidi Denk akane@gmx.net 
Anzahl Worte994 
SpracheDeutsch 
ArtReferat 
SchlagworteKlimakatastrophe, Aktive Energienutzung, Wasserkraft, Licht, Thermik, 
Downloads+++++++ 
Bewertung+++ 

Download Zip (5.1kB)
Download Pdf (12.4kB)


Auszug aus dem Referat (ohne Grafiken)

Alternative Energie
Vor ca. 5 Milliarden Jahren entstand aus der Gesteinsmasse ein Paradies. Dann, vor ca. 150 Jahren, entdeckte
der Mensch die Macht der fossilen Energie (Öl, Gas, Kohle, ..) und der Maschinen. Der darauffolgende Raubbau zeigt nun erste Folgen: Ungeheure Mengen Kohlendioxid werden frei und führen zum bekannten Treibhauseffekt. Jeden Tag fallen wir um 3000 Jahre zurück!
Laut Hermann Scher folgen auch noch weitere Unglücke: Wassersterben, Ozonloch, Ausbreiten der Wüsten, Welthunger, usw. Dabei steht uns die erneuerbare Energie unserer Sonne zur Verfügung. Wir könnten die
„alte“ Energie komplett durch die Sonne ablösen.
Österreichs Weg aus der Klimakathastrophe
Tagtäglich werden neue Projekte fertiggestellt, um unserer Kindern und Kindeskindern eine sonnige Zukunft zu ermöglichen, und Österreich ist durch die weitblickende Politik Europameister.
Die Anlagen sind sehr wirtschaftlich, sie rentieren sich in 10 - 13 Jahren, deshalb gibt es in Österreich auch schon Tausende. Der Staat allerdings verbreitet das Gegenteil, durch die traditionellen Methoden läßt sich einfach leichter und schneller Geld verdienen. Die Menschen allerdings wollen die Solarenergie und sind auf dem Weg in eine sanfte Revolution. Mit Solarenergie ist nämlich bewiesenermaßen ein 100% Umstieg ohne Verlust von Komfort, .. möglich.
Biogas und Tageslicht werden zu Strom, Biomasse wird zu Wärme, Kollektoren spenden Warmwasser, Wind wird zum Betreiber von Stromgeneratoren und Wasser zum Betreiber von Turbinen. Die Gemeinde Pfarrwerfen nützt die CO 2 neutrale Biomasse zur Stromerzeugung und nach anfänglicher Skepsis sind nun alle zufrieden (stinkt nicht, ..). BEM.: Kohle, Erdöl, .. sind nicht CO 2 neutral!
In der Gemeinde Kauzen (erste vollsolare Gemeinde Österreichs) betreiben die Bauern unter der Führung ihres Bürgermeisters eine Anlage, die alle im Umfeld der Gemeinde vorhandenen Ressourcen (Holz, Mist, ..) nützt.
Außerdem spart sich die Gemeinde die teuren Transportkosten. Das Ziel dieser Gemeinde liegt darin, Luft, Erde und Wasser zu erhalten.
Schlecht isolierte Wände, .. kosten enorm viel Wärme, durch gute Isolierung könnte man 2/3 der Wärme einsparen. Energienutzung kann man aufteilen in Aktive Energienutzung: z.B.: durch bessere Isolation
und Passive Energienutzung: z.B.: Wind, Wasser, Biomasse, ..
In Wien wurde in der Nähe des Ernst Happel Stadions eine große Wohnbauanlage mit 332 Wohnungen errichtet. Dort wurde Aktive und Passive Energienutzung angewandt, aber es wird noch einige Jahre dauern, bis alle Wohnungen so errichtet werden. Man spart bis zu 18000 Schilling im Jahr.
Die Sonne ist unsere älteste Lichtquelle und wenn man sie sich mit einem ausgeklügelten Lichtsystem zu Nutzen macht, ist unser Kunstlicht nur noch als Nachtlicht notwendig. Durch Reflexion (Spiegel und Prismen) können wir das Tageslicht, dem wir biologisch natürlich viel besser angepaßt sind als dem Kunstlicht, optimal nützen.
Die Zuwachsraten bei einer 100 m² großen thermischen Anlage liegen bei 100%, auch Nahwärmenetze und Mehrfamilienhäuser können damit betrieben werden. Eine Gemeinschaft mit 30 Besitzern wird mit einer nur
170 m² großen Anlage zu 56% geheizt. 250 - 300 Tage im Jahr können ausgenutzt werden (auch bei Regen; Der Absorber (schwarze Platte) heizt das Wasser auch im Winter bis auf 50 - 55°C auf.). Würde diese Energie ausgenutzt werden, gäbe es keine Tankerunfälle mehr, keine privatisierbaren Schätze (auch keinen damit verbundenen Krieg) und auch die ärmsten Länder hätten eine Exportmöglichkeit.
In nur 20 Minuten wird von unserer Sonne jene Energie ausgestrahlt, mit welcher der gesamte jährliche Weltenergiebedarf gedeckt werden könnte!! In Österreich stammt bereits ¾ der elektrischen Energie aus der Wasserkraft (= umgeformte Sonnenenergie).
Heutzutage gibt es leider nur noch wenige Stauprojekte, die Möglichkeiten sind erst zu 40% ausgenutzt (Ibbs wird ständig Wasser halten.). In den 70´ Jahren wurden viele kleine Projekte wegen zu geringen Gewinnen abgestellt. Die Kleinwasserkraft käme mit der Umwelt allerdings besser zurecht als die Großwasserkraft.
Ein Kleinwasserkraftwerk erzeugt genau soviel Strom wie ein Reaktorblock des umstrittenen Temelinkraftwerkes. In ländlichen Gegenden gäbe es die Möglichkeit, den Stall als Kraftwerk zu nutzen. Wärme und Mist wird durch Methan zu Strom, Biogas entsteht durch die bakterielle Zersetzung von Mist und ist nur gefährlich, wenn es in die Umwelt gerät.
Allein mit den Tierexkreten aus Österreich könnten 2 Milliarden kW Strom erzeugt werden, das entspricht
600 000 Haushalten (Wien hat 800 000.).
Bis zu 3. September 1994 wurde auf den Müllhalden das Gas sinnlos verbrannt, aber seit genau diesem Zeitpunkt wird das Gas gesammelt und zur Stromherstellung genützt. Das verdichtete Gas erzeugt über Schiffsmotoren in Generatoren Strom, welche dann über Fernleitungen an den Ort des Bedarfs gebracht wird. Doch die Zukunft liegt nicht im Herleiten von Gas sondern in der Nutzung heimischer Ressourcen.

Der Bauernhof als Tankstelle? Mit Sonnenblumenkernen, Raps und Leinsamen keine Zukunftsvision mehr.
Durch den Elsbetmotor ist es möglich geworden, diese Ölprodukte zum Betreiben von Autos zu nutzen. Der Ölpreis liegt mit 6 - 8 Schilling deutlich unter dem Dieselpreis. Dadurch gibt es natürlich einige Gegner:
Die Bauer verkaufen direkt ab Hof, die Handelskette fällt weg und viele Leute verdienen dadurch nicht so viel Geld.
In einem ehemaligen Braunkohlekraftwerk wird jetzt mit einem Hackschnitzelkessel aus Holz Strom erzeugt, allein dieser reicht, um den ganzen Ort mit Fernwärme zu heizen. Die heimischen Ressourcen werden genutzt und es werden 5,6 Tonnen Kohle pro Jahr eingespart.
Die Nutzung der Windkraft wurde bis jetzt abgelehnt, es gibt anscheinend zu wenig Wind in Österreich. Die erste große Windanlage in Österreich kostete den Besitzer 4 ½ Millionen Schilling (derzeit liegt die Anlage noch knapp unter der Rentabilität), sie erzeugt die Menge Strom, die von 70 Haushalten gebraucht wird und die Wind ist mit 4 -5 m pro sek. vollkommen ausreichend. Allerdings ist in diesem Fall eine Gemeinschaftsanlage oder zumindest ein große Anlage günstiger als eine „Gartenanlage“. Wenn man einmal 40 000 Schilling zahlt, kann man damit rechnen, ca. 20 Jahre kostenlosen Strom zu erhalten.
Im Übrigen sind Fotovoltaikanlagen (- Fassaden) der Wirtschaftsträger, obwohl die Siliziumtechnik noch nicht ausgereift ist. Eine Kilowattstunde kostet derzeit 10 Schilling und damit verbunden ist ein optimaler Nutzen für die Umwelt. Leider verzerren Billigpreise von kalorischen Kraftwerken und Atompfeilern den Wettbewerb, eigentlich kostet zwar auch eine Kilowattstunde „Atomstrom“ 10 Schilling, aber der Preis wird durch die Steuerzahler günstiger.
Übrigens: 1 Tonne Schadstoff = 1 Million Schilling Schaden an der Umwelt!

Ende des Auszuges


Hier hast Du die Möglichkeit dieses Referat zubewerten
und somit die Gesamtbewertung mitzubestimmen!