222
 
   
   
clemens clemens clemens
Referat

TitelBerlin 
Anzahl Worte4211 
SpracheDeutsch 
ArtFachbereichsarbeit 
SchlagworteWirtschaft, eschichte, Eintwicklungstrends, Sozailstruktur, Sehenswürdigkeiten, 
Downloads+++++++++ 
Bewertung++++ 

Download Zip (10778.3kB)
Download Pdf (48.1kB)


Auszug aus dem Referat (ohne Grafiken)







Vorwort:


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!







Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!











Berlin ist aufregend. Berlin hat Tempo. Berlin verändert sich jeden Tag. Die Stadt pulsiert im Rhythmus der Zeit. Berlin ist hip, trendy, schick, szenig, wild, innovativ, multikulturell, spannend, kreativ und, und, und... Berlin ist die Zukunftsfabrik, die Schnittstelle Europas, ein Gesamtkunstwerk; hat viel Grün, die modernste Architektur, das beste System des öffentlichen Personennahverkehrs und ein unendliches Kulturangebot. Berlin ist mehr als ein sehenswertes Reiseziel mit bewegender Vergangenheit. Berlin ist auch der Treffpunkt für die führenden Köpfe aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.
Berlin ist also die aufregendste Stadt der Welt.




























Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!




Steckbrief Berlin- Daten und Fakten- Seite 3 und 4

Geschichte Berlins im Überblick- Seite 5-7

Die geteilte Stadt- Seite 8 und 9

Sehenswürdigkeiten- Seite 10- 16

Wirtschaft- Seite 17 und 18

Sozialstruktur- Seite 18

Entwicklungstrends- Seite 18

Was es sonst noch gibt- Seite 20 und 21

Quellen- Seite 21









Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!



Bevölkerung:
Knapp 3,4 Millionen Menschen leben in Berlin, der bevölkerungsreichsten Stadt Deutschlands. Berlin ist eine multikulturelle und überwiegend evangelische Stadt und mit steigendem Anteil an Single- Haushalten. In Zahlen heißt dass, dass 434 000 Einwohner aus dem Ausland stammen, dass 867 000 Menschen evangelischen, 310 000 katholischen, 203 000 moslemischen und 11 000 jüdischen Glaubens sind, dass ca. 50% der Bevölkerung ledig sind. Die Alterspyramide verschob sich in den vergangenen Jahren immer weiter nach oben, mit der derzeit prozentual stärksten Gruppe derer zwischen 35-45 Jahren.













Fläche:
Die Gesamtfläche der Stadt beträgt 89 176 ha, darunter 68% Siedlungs- und Verkehrsflächen. Die Stadtgrenze hat einen Umfang von 234 km, die größte Ost-West- Ausdehnung beträgt 45 km, die größte Nord- Süd- Ausdehnung, 38 km.
Berlin hat insgesamt 12 Bezirke: Mitte, Freidrichshain-Kreuzberg, Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Treptow-Köpenik, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg-Hohenschönhausen, Reinickendorf


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Geographische Lage

Berlin liegt inmitten der Norddeutschen Tiefebene, inmitten des Bundeslandes Brandenburg. Es liegt außerdem in der Mitte Europas.
52°31’ nördliche Breite und 13°24’ östliche Länge. Die höchsten Erhebungen sind die Müggelberge und der Teufelsberg mit jeweils 115 m.

Klima:
Berlin hat ein kontinental beeinflsstes Klima. Im Sommer wird es angenehm warm, gelegentlich sogar recht heiß und trocken, die Wintermonate sind dagegen kühl. Niederschläge verteilen sich relativ gleichmäßig über das ganze Jahr.


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!



Landschaft:
Berlin ist eine grüne Wasserstadt. 6,6% der Stadtfläche sind Wasser, 17,6% Wald. Seit 1994 sind im Stadtgebiet 354 ha Grünfläche hinzugekommen. Größtes innerstädtisches Grüngebiet ist der Tiergarten. Zwei Flüsse fließen durch Berlin, die Spree und die Havel. Darüber hinaus gibt es mehrere Kanäle und zahlreiche Seen. Größter See ist mit 766,2 ha der Große Müggelsee, kleinster mit 03 ha der Pechsee im Grunewald.


Verwaltung:
Berlin ist Hauptstadt und Regierungssitz Deutschlands. Die Stadt hat den Status eines Bundeslandes, das als Insel im Bundesland Brandenburg liegt. Bemühungen, beide Bundesländer zusammenzuführen sind bislang gescheitert. Berlin besteht seit der Verwaltungsreform aus zwölf Bezirken aus ehemals 23. Jeder Bezirk hat seine eigene Verwaltung und gewählte Bezirksversammlungen.















Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!



1237
Die erste urkundliche Erwähnung von Berlins Schwesterstadt Cölln gilt offiziell als Geburtstag Berlins
1244
Cöllns größere Schwesterstadt Berlin (am nordöstlichen Spreeufer) wird erstmals urkundlich erwähnt.
1450
In Berlin-Cölln wohnen etwa 8.000 Menschen
1470
Die Brandenburgischen Kurfürsten erklären Berlin zu ihrem Regierungssitz, halten sich jedoch zunächst nur selten dort auf.
1618 - 1648
Im Dreißigjährigen Krieg erleidet Berlin furchtbare Verluste. Die Einwohnerzahl sinkt auf 6.000.
1640 - 1688
Friedrich Wilhelm, der "Große Kurfürst", herrscht im Kurfürstentum Brandenburg. Er organisiert einen straff zentralisierten Absolutismus. Während seiner Regierungszeit steigt die Einwohnerzahl Berlins auf über 20.000 an.
1701
Krönung Friedrichs III. zum König Friedrich I. "in Preußen". Berlin wird Hauptstadt des neuen Königreichs.
1713
Regierungsantritt Friedrich Wilhelm I., der als "Soldatenkönig" Preußen zur führenden mitteleuropäischen Militärmacht ausbaut.
1740 - 1786
Regierungszeit Friedrich II. Berlin entwickelt sich zu einer bedeutenden europäischen Metropole. Die Einwohnerzahl steigt auf 150.000.
1806
Napoleon zieht durch das Brandenburger Tor in die preußische Hauptstadt ein. Berlin erlebt kurzfristig ein französisches Besatzungsregime.
1838
Erste Eisenbahnstrecke von Potsdam über Zehlendorf zum Bahnhof Potsdamer Platz. Die Industrialisierung nimmt großen Aufschwung in der Stadt.
1844
Der Berliner "Zoologische Garten" wird als erster deutscher kommunaler Zoo eröffnet.
1848
"Märzrevolution": Aufstand gegen die absolutistische Staatsauffassung des Königs, 216 Berliner lassen bei Barrikadenkämpfen ihr Leben.
1869
Das "Rote Rathaus" als Sitz der Berliner Stadtverwaltung wird eröffnet.
1871
Gründung des Deutschen Reiches und Kaiserkrönung Wilhelms I. Berlin wird Residenz des Deutschen Kaisers und Reichshauptstadt, die Einwohnerzahl übersteigt 800.000.
1882
Eröffnung der Berliner Stadtbahn
1890
Nach Entlassung des Reichskanzlers Otto v. Bismarck prägt Wilhelm II. einen national-konservativen Politik-, Lebens- und Baustil ("Wilhelminismus"). Er manifestiert sich z.B. in der 1895 eingeweihten Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
1894
Erste Reichstagssitzung im neuen Reichstagsgebäude
1895
Erste Kinovorführung im "Wintergarten".
1905
Erste Hoch- und U-Bahn: Strecke von Warschauer Brücke - "Knie" (heute: Ernst-Reuter-Platz)
1914 - 1918
Erster Weltkrieg, schwere Bedrängnis der Zivilbevölkerung durch Lebensmittel- und Brennstoffknappheit (öffentliche Volksspeisung, 1916/17 "Kohlrübenwinter").
9.11.1918
Abdankung Kaiser Wilhelm II. und Ausrufung der "Deutschen Republik" durch den SPD-Politiker Philipp Scheidemann vom Balkon des Reichstags. Die kommunistisch orientierten Kräfte rufen im Gegenzug vom Stadtschloss die "Räterepublik" aus. Die Mehrheit steht jedoch hinter Scheidemann und seinem parlamentarisch-demokratischen Modell.
1.10.1920
Zusammenschluß Berlins mit sieben umliegenden Städten, sowie 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirken zu "Groß-Berlin". Die Stadt mit nunmehr 878 km² Fläche wird in 20 Bezirke eingeteilt. Berlin wird zur Weltstadt, mit 3,8 Millionen Einwohnern rückt es nach London und Paris zur drittgrößten Stadt Europas auf.
1923
Höhepunkt und Ende der Währungsinflation.
1926
Der Funkturm, im Volksmund "Langer Lulatsch" genannt, wird auf dem Messegelände in Betrieb genommen.
1928
Zusammenschluß der städtischen öffentlichen Verkehrsmittel U-Bahn, Straßenbahn und Omnibusse zur BVG
1932
Der Höhepunkt der Wirtschaftskrise erreicht die Stadt: 636.000 Arbeitslose, jeder dritte Berliner lebt von geringen öffentlichen Zuwendungen.
30.1.1933
Adolf Hitler wird Reichskanzler. Die Nationalsozialisten ergreifen die Macht.
1936
XI. Olympische Sommerspiele im Berliner Olympiastadion
9.11.1938
Judenpogrom in der Stadt. Viele Synagogen und andere jüdische Einrichtungen werden niedergebrannt und zahlreiche Geschäfte geplündert; es gibt viele Tote und Verhaftungen.
1939-1945
Zweiter Weltkrieg. Am Ende hat Berlin noch 2,8 Millionen Einwohner, jedes dritte Wohnhaus ist zerstört. Die Zahl der jüdischen Bürger(innen) reduzierte sich von 173.000 (Ende 1932) auf 6.000.

8.5.1945
Berlin ist nach der Kapitulation vollständig von alliierten Truppen besetzt. Die Stadt erhält den "Viermächtestatus" und wird in vier Sektoren aufgeteilt.
Juni 1948
Blockade Berlins durch die sowjetischen Besatzungstruppen. Beginn der Luftbrücke zur Versorgung der Westsektoren Berlins per Flugzeug (Rosinenbomber).
23.5.1949
In Bonn wird das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verkündet. (West-)Berlin wird zu einem Bundesland.
7.10.1949
In Ost-Berlin wird die Deutsche Demokratische Republik proklamiert, Ost-Berlin wird "Hauptstadt der DDR" und deren Regierungssitz.
17.6.1953
Volksaufstand in Ost-Berlin und in der DDR; er wird durch Einsatz sowjetischen Militärs blutig niedergeschlagen
13.8.1961
Mauerbau: West-Berlin wird gegen Ost-Berlin und die DDR durch Mauer und Stacheldraht abgeriegelt. Die DDR nennt ihre Grenzbefestigungen den "antifaschistischen Schutzwall".
2.6.1967
Bei Protestdemonstrationen gegen den Besuch des Schah von Iran wird der Student Benno Ohnesorg von Polizisten erschossen.
3.10.1969
Der Berliner Fernsehturm am Alexanderplatz ist mit 365 m das höchste Bauwerk Deutschlands.
27.2.1975
Der West-Berliner CDU-Spitzenkandidat Peter Lorenz wird von der "Bewegung 2. Juni" (1967) entführt. Gegen die Freilassung von RAF-Gefangenen kommt Lorenz frei.
23.4.1976
Der Palast der Republik an der Stelle des ehemaligen Berliner Schlosses wird eingeweiht; in ihm tagt u.a. die DDR-Volkskammer.
1987
750-Jahr-Feier in beiden Teilen der Stadt
7.10.1989
40-Jahr-Feier der DDR. Das SED-Zentralkomitee weist den Rat Michail Gorbatschows, den Zug der Zeit nicht zu verpassen, schroff zurück.
18.10.1989
Rücktritt Honeckers aus allen Partei- und Staatsämtern, Nachfolger: Egon Krenz.
9.11.1989
Öffnung der Übergänge der Berliner Mauer.
3.10.1990
Vereinigung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. Wiedervereinigung der Stadt Berlin. Berlin wird Bundeshauptstadt.



Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Berlin 1230


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Berlin 1920



Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!


Wo genau verlief die Grenze zwischen Ost und West? 28 Jahre lang hatte die Mauer die beiden Stadthälften getrennt, und nicht nur die Stadt selbst, sondern das westliche Berlin zu einer Insel inmitten des kommunistischen Ostblocks gemacht. 1945 wurde Berlin zwischen den Alliierten aufgeteilt. Zur ersten Krise kam es bereist 1948, als die Sowjets sämtliche Versorgungswege nach West Berlin abschnitten. Für die westlichen Alliierten bedeutete das nicht nur einen Streit um ein Stücken Land, sondern einen Kampf zwischen zwei Systemen. Berlin wurde per Luftbrücke versorgt, ein Kraftakt, der den Berlinern bis heute eine Haltung des Durchhaltens mitgegeben hat. Die Blockade wurde nach etwa einem Jahr abgebrochen, West- Berlin blieb im politischen Westen.



Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Die „Rosinenbomber- Luftbrücke 1948/49

Die westliche Kultur blühte und gedieh, während im Ostteil die ökonomischen Probleme der Nachkriegszeit sich unter kommunistischer Herrschaft bitter bemerkbar machten. Es kam zu Massen- Exodus aus dem Osten, die Menschen flohen vor dem wirtschaftlichem Elend, 1961 schließlich mauerte sich das DDR- Regime und mithin sein Volk selbst ein. 155 km Mauer samt vermintem Todesstreifen auf der Ostseite, 293 Wachtürme und 57 Bunkern umgaben bald den Westteil der Stadt. Flucht aus dem Osten wurde zu lebensgefährlichen Aktionen.


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!


Als im Sommer 1989 das DDR- Regime allmählich in sich zusammenzufallen begann, erhoffte man zwar auf allen Seiten, dass es zumindest zu Reformen und milden Ausreisegenehmigungen in der DDR kommen möge, dass die Mauer aber bereits im Herbst quasi über Nacht durchlässig und schließlich abgerissen wurde, überraschte dann wohl alle: der Freudentanz kannte buchstäblich keine Grenzen. Jedes Mauersegment, das anfangs von Kränen weggehoben wurde, jeder Grenzübergang, der sich dadurch eröffnete, jede Verbindungsstraße, die man wieder befahren konnte, jede Schienenverbindung, die wiederhergestellt wurde, haben die Menschen in den ersten Wochen und Monaten bejubelt. Jedes Stück Beton, jede Masche Zaun weniger war ein Mehr an Befreiung.


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!


Die Mauer ist weg, und kaum jemand weint ihr eine Träne nach. Doch so verständlich die völlige Beseitigung des mit so vielen Schmerzen verbundenen Betonwalls auch ist, so wird auch bedauert, dass von einem Denkmal der Geschichte keine sichtbare Erinnerung geblieben ist, Nut zwei Mauerstriefen überstanden die Zerstörung: der 1,3 km lange Wall entlang der Spree, die East Side Gallery und das Mauerzentrum an der Bernauer Straße, eine Gedenkstätte mit 170 m Mauer.


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!



Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!


Siegessäule:
In der Mitte des Großen Sterns kündet die Siegessäule von den preußischen Siegen über Österreich, Dänemark und Frankreich in den Einigungskriegen bis 1871. Ursprünglich stand die etwas zu kurz geratene Säule vor dem Reichstag. Albert Speer, Chefarchitekt Hitlers, ließ die Siegessäule 1938 aufstocken und hierher versetzen. Speer wollte vor dem Reichstag Platz schaffen für seine gigantischen und größenwahnsinnigen Planungen für die "Reichshauptstadt Germania" - so wollte man Berlin 1950 umtaufen.
Von der Spitze der Siegessäule aus kann man über den Tiergarten hinweg auf Berlin schauen. Dabei wird deutlich, dass der Tiergarten die grüne Lunge der Stadt ist.


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!



Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!



Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!











Fernsehturm:
Eigentlich ein merkwürdiger Gedanke, einen 365 Meter hohen Fernsehturm mitten ins Stadtzentrum zu stellen. So ungewöhnlich, dass der Berliner Turm bis heute der einzige so zentral gelegene in Europa ist, wenn nicht sogar weltweit. Man hat sich mittlerweile mehr als nur an ihn gewöhnt - der Turm wurde schnell zum Stolz der Ost-Berliner und ist heute unumstritten eines der Wahrzeichen der Gesamtstadt. Wohl kaum ein Berliner findet ihn dort deplaziert.
Die Höhe hatte, so geht die Legende, Walter Ulbricht festgelegt, damit jedes Schulkind sie sich merken könne: 365 Meter, so viele wie das Jahr Tage hat. Er wurde zum damals zweithöchsten Turm Europas, nur noch übertroffen vom Moskauer Fernsehturm. Der Stahlbetonschaft reicht bis in 250 Meter Höhe, darüber erhebt sich ein rot-weiß gestreifter Stahlmast. 1997 wurde das obere Ende abgetragen und durch eine um drei Meter höhere Spitze ersetzt.
Die Turmkugel enthält sieben Geschosse, zwei von ihnen sind für den Publikumsverkehr geöffnet: das Aussichtsgeschoß in 203 Meter Höhe und darüber das Telecafé, dessen Außenring mit den Tischen sich einmal pro halbe Stunde um die eigene Achse dreht.

Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!











Berliner Dom:
Die Geschichte des Berliner Doms reicht bis ins Mittelalter zurück. 1469 wurde an der Schlosskapelle ein Domstift gegründet, das 1536 an die Kirche des aufgelösten Dominikanerklosters südlich des Schlosses verlegt wurde. Doch auch dieser Bau, vom Kurfürsten zur Familiengrablege bestimmt, musste 1747 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden. Johann Boumann errichtete am heutigen Ort ein schlichtes Gotteshaus mit Tambourkuppel, das Schinkel 1817-22 umbaute. Es blieb jedoch architektonisch unbefriedigend. Schinkel selbst legte schon 1828 neue Pläne nach Art einer fünfschiffigen Basilika frühchristlicher Form vor.
1842 begonnene Arbeiten nach einem Entwurf von Stüler wurden 1848 eingestellt. Nun entwarf Stüler das Modell eines riesigen Kuppelbaus mit vier Türmen, der mit 48 Metern Spannbreite die Höhe des Petersdoms in Rom erreicht hätte - vergeblich. Ein Wettbewerb 1867 scheiterte, da die Jury keinen Entwurf für angemessen hielt.
Erst 1888 kam durch Julius Raschdorff wieder Leben in die Sache. Sein Plan sah drei nebeneinander liegende Zentralräume mit Tambourkuppeln und einem riesigen Turm vor. Eine gedeckte Brücke sollte Dom und Schloss verbinden. Auch dieser Entwurf scheiterte, doch der neue Kaiser Wilhelm II. ermunterte Raschdorff zu einem neuen Vorschlag, der in deutlich reduzierten Maßen schließlich verwirklicht wurde - entgegen den Einwänden der Bauakademie, der Dombaukommission und des Domkirchenkollegiums, die ihn aus stilistischen, liturgischen und akustischen Gründen ablehnten. Doch der Kaiser setzte sich über alle Kritik hinweg und erreichte vom Landtag eine Zuschussbewilligung von 10 Millionen Mark. 1894 wurde der Grundstein gelegt, 1905 fand die Einweihung statt.
1944 schwer beschädigt, konnte die Hauptkirche erst 1993 wieder in Benutzung genommen werden.

Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Brandenburger Tor:
Das heutige Wahrzeichen der Stadt war nur eines von insgesamt 18 Stadttoren, deren Lage und Namen noch oft im Stadtplan abzulesen sind. Doch es war mit Abstand das aufwendigste - die meisten bestanden nur aus zwei einfachen Torpfeilern. Es wurde im Jahr der Französischen Revolution begonnen und bedeutete die erste Hinwendung in der Berliner Baugeschichte zu antiken griechischen Vorbildern - aus Berlin wurde allmählich "Spree-Athen". Ursprünglich schloss das Tor mit seinen winkelförmigen Seitentrakten (den Wachhäusern) an die Stadtmauer an, doch als diese 1867/68 abgerissen wurde, schuf man Fußgängerdurchgänge in den Seitenhallen und setzte ihren bis dahin schmucklosen Westfronten Säulenhallen vor.
Das Tor hat fünf durch Mauern getrennte, elf Meter tiefe Durchfahrten, deren Stirnen von dorischen Säulen verdeckt werden. 1807 wurde die Quadriga von Napoleon nach Paris entführt, 1814 jedoch im Triumphzug zurückgeholt. Somit zum Symbol des Sieges in den Freiheitskriegen geworden, fügte Schinkel in den Kranz auf dem Stab der Siegesgöttin das Eiserne Kreuz ein. Nach den Kriegsbeschädigungen in den 50er Jahren wiederhergestellt und mit neu getriebener Quadriga versehen (1990/91 erneut restauriert), stand das Tor von 1961 bis 1989 im Niemandsland hart an der Mauer zu West-Berlin.
Ursprünglich war es in die geschlossene Bebauung des rechteckigen Pariser Platzes eingebunden, die aber im und nach dem Zweiten Weltkrieg bis auf die Reste der Akademie der Künste verschwand. Seit 1995 ist nun der Wiederaufbau des Pariser Platzes in seinen historischen Abmessungen im Gange. Die ehemals seitlich angrenzenden Wohnhäuser, das Haus des Malers Max Liebermann im Norden und das Haus Sommer im Süden, wurden in vereinfachter historisierender Form (von J.P.Kleihues nach dem Vorbild August Stülers) wiederaufgebaut.

Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!





Reichstag:
Ludwig Bohnstedt hieß der überlegene Sieger des Reichstagswettbewerbs. Doch sein populärer Entwurf (mit einer Offenheit symbolisierenden monumentalen Vorderfront) verschwand in den Schubladen - die Zeit war wohl noch nicht reif für einen eigenen Parlamentsbau. Zehn Jahre später, 1882, wurde ein zweiter Wettbewerb ausgeschrieben, dessen Sieger Paul Wallot hieß, Privatarchitekt in Frankfurt/Main. Doch auch der musste einige Querelen mit Kaiser und Behörden durchstehen, bis der Bau 1894 eingeweiht werden konnte.
1884 begonnen, fiel die endgültige Entscheidung für die Fassadengestaltung erst 1886, und noch 1890, als die inneren Stützmauern bereits standen, musste nach dem Willen Wilhelms II. eine neue Kuppel entworfen werden. Heraus kam schließlich eine Vierflügelanlage mit zwei Innenhöfen und dem Plenarsaal im Zentrum. Die Hauptfront zeigt nach Westen, weg vom Stadtzentrum.
Beim Reichstagsbrand am 28.2.1933 wurde die Inneneinrichtung, vor allem der Plenarsaal, teilweise zerstört. In den letzten Tagen des Kriegs erlitt der Reichstag schweren Schaden und brannte erneut aus, die Kuppel wurde aus Sicherheitsgründen gesprengt.
Nach langen Diskussionen über eine zukünftige Nutzung erhielt der Bau 1961-72 nach Plänen von Paul Baumgarten ein nüchtern-sachliches Innenleben, der Plenarsaal blieb ein Provisorium. Nach der Entscheidung für Berlin als zukünftigem Regierungssitz wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, den Sir Norman Foster gewann.
Verwirklicht wird allerdings ein Entwurf, der mit dem prämierten nichts mehr zu tun hat - wiederum von Sir Norman Foster. Der Innenraum wurde vollständig entkernt, der wieder zentral angelegte Plenarsaal wird nun von einer gestreckten Glaskuppel auf rundem Grundriss überwölbt, die über Rampen begehbar ist. Seit April 1999 ist das Reichstagsgebäude der offizielle Sitz des Deutschen Bundestages.
Der Umbau:
"Sitz des Deutschen Bundestages ist Berlin." Mit einer knappen Mehrheit von nur 18 Stimmen votierte der Bundestag am 20. Juni 1991 im Bonner Wasserwerk für diesen Beschluss. Damit gaben 338 Abgeordnete das Signal zum Umzug von Parlament und Regierung nach Berlin. Am 19. April 1999, mit der ersten regulären Sitzung des gesamtdeutschen Parlaments im Berliner Reichstagsgebäude, wurde das politische Versprechen eingelöst.
Vor der Wiederbelebung des monumentalen Gebäudes nördlich des Brandenburger Tores musste sich das über hundertjährige Gemäuer einer dreieinhalbjährigen Rosskur unterziehen. Mit rund 600 Millionen Mark baute der Bundestag das verwaiste Parlamentshaus nach den Plänen des britischen Architekten Sir Norman Foster in ein modernes Plenargebäude um.
Die neue Kuppel
In 40 Meter Höhe hat Foster dem neuen Reichstagssymbol eine Aussichtsplattform eingepflanzt. Wer den Gipfel erklommen hat, ist benommen vom Ausblick auf die Berliner Innenstadt rund um das Brandenburger Tor bis hin zu Potsdamer Platz und Gedächtniskirche.
Über zwei spiralförmige Rampen gelangt man von der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes auf die 40 Meter hohe Aussichtsplattform im Innern der Kuppelspitze. 230 Meter luftige Wegstrecke sind zu überwinden, will der Souverän den Politikern "aufs Dach" steigen. Gehalten werden die beiden Rampen durch das Stahlskelett der im Durchmesser 40 Meter messenden Kuppel. 24 senkrechte Rippen und 17 horizontale Ringe bilden den Baukörper. Im Zentrum der Kuppel befindet sich in Form eines karottenförmigen Zylinders ein hochkomplexes Lichtumlenk-System. Mit 360 Einzelspiegeln verkleidet, sorgt es für helles Licht in dem zehn Meter tiefer gelegenen Plenarsaal. Schattenelemente mildern allzu starke Sonneneinstrahlung ab. 24 Messstellen überprüfen den Stand dieser Schutzelemente. Neben der Belichtung sorgt der Zylinder auch für die Belüftung der Debatten. Die verbrauchte Luft wird über eine Abluftdüse - durch thermische Aufwinde - nach oben geleitet und entweicht dort über eine zentrale Öffnung der Kuppel.
Die 3000 Quadratmeter große Kuppelaußenhaut besteht aus durchsichtigen Glaslamellen. Die Montage der Parlamentskrone nahm bis zum September 1998 rund 16 Monate in Anspruch. Das technische Meisterwerk ist 23,5 Meter hoch. Mit der neuen Dachkrone ragt das Reichstagsgebäude insgesamt 47 Meter in den Himmel. Ein bescheidenes Ausmaß gegenüber den 74,16 Metern mit der alten Wallot-Kuppel. Nachts beleuchtet, ist die transparente Kuppel von Foster zu einem Wahrzeichen des neuen Berlin geworden.
Durch den Abriss der Baumgarten-Einbauten wurde nicht nur die historische Raumhöhe des Gebäudes wiederhergestellt. Auch russische Inschriften der Roten Armee aus den Maitagen 1945 kamen wieder zum Vorschein. Ausgewählte Schriftzüge aus Holzkohle oder Kreide blieben als Zeugnis des Krieges beispielsweise im südlichen Treppenhaus erhalten. In kyrillischer Schreibart ist etwa "Gitler kaputt!", "Sergej und Jurij waren hier!", "Kaukasus-Berlin" oder "Wir haben hier gekämpft" zu lesen.
Weitgehend instand gesetzt wurden die erhaltenen Spuren aus der Entstehungszeit des Reichstagsgebäudes, das zehn Jahre lang, zwischen 1884 und 1894, erbaut wurde: alte Säulen, historische Treppenhäuser, Wandschmuck und Steinmetzarbeiten, die Paul Wallot geschaffen hatte.

Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Kaiser- Wilhelm-Gedächtniskirche:
Als "hohler Zahn" wurde sie zum Symbol des aus Ruinen auferstandenen West-Berlin, vor ihrer Zerstörung war sie das Wahrzeichen des vornehmen und vergnügungssüchtigen "Neuen Westens": die Gedächtniskirche, wie sie verkürzt genannt wird, errichtet 1891-95 zur Erinnerung an den ersten deutschen Kaiser Wilhelm I., initiiert von seinem Enkel Wilhelm II. Franz Schwechten, königlicher Oberbaurat und unter anderem. Architekt des Anhalter Bahnhofs, entwarf einen kreuzförmigen, vieltürmigen Bau im Stil der rheinischen Spätromanik. Der Turm über der Hauptfassade war mit 113 Metern der höchste der Stadt, die Innenausstattung außergewöhnlich prächtig.
Nach der Kriegszerstörung sollte ursprünglich im Inneren der Ruine eine Glaskirche entstehen, doch ließ man den Plan bald wieder fallen. Statt dessen wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, den Egon Eiermann mit seinem Entwurf eines völligen Neubaus gewann. Doch der hohle Zahn war bereits zum Wahrzeichen geworden, die Pläne setzten die größte und leidenschaftlichste Architekturdebatte der Berliner Nachkriegsgeschichte in Gang. Selbst Walter Gropius schaltete sich ein und sprach von "Deutschlands schönster Ruine".
Eiermann ließ sich zu einem Kompromiss überreden, wenn auch nicht überzeugen. Erhalten blieb der 68 Meter hohe Torso des Turmes (als Ausstellungsraum genutzt), der von einem vierteiligen Neubauensemble in die Mitte genommen wird. Vor das alte Hauptportal platzierte Eiermann den Kirchenbau, an die Stelle des einstigen Kirchenschiffs den Glockenturm. Die ganze Anlage steht auf einem erhöhten Podest, aus dem zu beiden Seiten die flachen Nebengebäude der Gemeindekapelle und des "Foyers" hervorstoßen.


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!










Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!


Tourismus
Berlin ist die meistbesuchte Stadt in Deutschland. International gesehen belegt sie Platz vier im Ranking der europäischen Touristenmetropolen knapp hinter London, Paris und Rom. Berlin ist eine große Kultur-Metropole. Keine Stadt in Deutschland investiert mehr Geld in die Kultur. Ein starker Anziehungspunkt für viele Menschen ist außerdem die Vielzahl von Messen und Kongresse.

Bau- und Wohnungswirtschaft
Nirgendwo in Deutschland wird soviel gebaut, wie in Berlin. Ein besonderer Blickpunkt liegt dabei auf dem städtebaulichen Denkmalschutz zur Sicherung, Erhaltung und Modernisierung historischer Stadtkerne. Darüber hinaus hat die Sanierung der Plattenbauten und Großsiedlungen einen hohen Stellenwert.

Finanz- und Kreditwesen
Insgesamt 140 verschiedene Banken sind in Berlin angesiedelt. Davon sind 122 Zweigniederlassungen von Kreditinstituten. Darüber hinaus gibt es eine große Anzahl von ausländischen Banken in der Bundeshauptstadt, ungefähr 60 an der Zahl als Zweigstellen bzw. Repräsentanzen. Darüber hinaus sitzt mit der Börse Berlin-Bremen eine der erfolgreichsten Regionalbörsen Deutschlands mit einem Spezialmarkt für ausländische Wertpapiere in der bundesdeutschen Hauptstadt. Über 10.000 verschiedene Titel aus 60 Ländern werden hier gehandelt.

Industrie und Gewerbe
Neben Traditionsbranchen wie Elektrotechnik, Pharmazie, chemische Industrie und Maschinenbau gewinnen die High-Tech-Branchen Biotechnologie, Umwelttechnik, Informations- und Kommunikationstechnik sowie Medizintechnik immer mehr Bedeutung für die Berliner Wirtschaft.

Medienmarkt Berlin
Die Medienwirtschaft boomt in Berlin nach wie vor. Ob Film oder Fernsehen, ob Verlage oder Druckereien - der Medienstandort wächst weiter in allen Bereichen. Einflussreiche Fernsehsender wie die ARD, das ZDF und Sat.1 haben entweder ein Haupstadtbüro eingerichtet oder gleich ihren Hauptsitz nach Berlin verlegt, was die Produktion von TV-Serien stark ansteigen lässt. Darüber hinaus fördert das Filmboard Berlin-Brandenburg tatkräftig verschiedene Film-Projekte.







Arbeitslosigkeit in Berlin:
Größter Arbeitgeber ist das öffentliche und private Dienstleistungsgewerbe mit knapp 600000 Beschäftigten. Die Arbeitslosenrate beträgt knapp 16%, es gibt etwa 300000 Arbeitslose in der Stadt.

Jahr
Arbeitslose Berlin insgesamt
davon Frauen
Arbeitslosen-quote Berlin insgesamt
1995
213.383
97.351
13,6
1996
235.999
106.131
15,3
1997
265.665
119.193
17,3
1998
273.038
120.043
17,9
1999
268.078
116.214
17,7
2000
264.749
113.001
17,6
2001
272.307
114.729
17,9



Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!



Berlin ist ein Einwanderungsland, ein Zufluchtsort all jener, die das Neue und Eigenwillige suchen. Der erste Schwung an Siedlern kam vor knapp 900 Jahren aus dem Rheinland, der zweite aus jener Gegend erst neulich. Dazwischen gab es ein Chaos an Stammes-, Religions- und Nationenangehörigen, die diese Stadt mit offenen Armen empfangen hat.
1960 kamen die Türken, die in Berlin mittlerweile die größte türkische Gemeinde außerhalb von Berlin darstellen, und der Rest der Welt, als Flüchtlinge und Zuwanderer.
Laut Statistik leben aus beinahe jedem Land dieser Welt einige Vertreter in Berlin.
Fremdenfeindlichkeit ist traditionell keine Berliner Eigenart, aber sie blüht immer dann auf, wenn es eng wird in der Stadt.



Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!


Immer im Entstehen:
Berühmte Baumeister wie Knobelsdorff und Schlüter, Schinkel und Stüler haben das Bild der Stadt geprägt. In Schreckensnächten des Krieges und vom Kalten Krieg in seiner Folge, brachten Mauerfall und Hauptstadtwürde den Neubeginn.


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Reichtagskuppel


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Potsdamer Platz

Ganzjährig heiß und cool:
Bunt, neu, aufregend und einmalig ist das Ganzjahres-Programm der Events, Festivals und Feste. Vom ersten Augenblick des neuen Jahres, den man im Glanz von Feuerwerken und kulturellen Highlights am Brandenburger Tor, auf Bällen wie auch auf Galen in Opern und Konzerthäusern erlebt, über die Filmfestspiele am Potsdamer Polatz, das Theatertreffen im neuem Festspielhaus, der Nacht der Museen und dem JazzFest bis zu den 7 Shopping- Weekends und den Weihnachtsmärkten vor den Fest. Mittendrin im Jahr: der Berliner Sommer mit den heißen Ereignissen draußen auf den breiten Straßen( Loveparade, Christopher Street Day, Karneval der Kulturen)


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Loveparade

Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Silvester am Brandenburger Tor



Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Nachtleben:
Nachtleben in Berlin ist wörtlich zu nehmen: Alles, was vor Mitternacht geschieht ist eigentlich noch früher Abend.
Die Nacht bietet allen etwas und enttäuscht nur, wenn man zur Partystimmung nicht selbst beiträgt. Das Angebot ist breit und findet sich in jedem Stadtteil, nicht nur in den Szenevierteln. Die abgefahrenen und wilden Nächte erlabt man gehäuft im Stadtzentrum, also in sämtlichen Innenstadtbezirken. In sind die Cocktail- Bars und Lounges, entspannende Trinklokale. Letztlich haben alle Treffpunkte der Nacht nur einen Sinn: sich sehen lassen, gesehen werden, hip sein. Diese Einrichtungen gibt es in verschiedenen Variationen für alle soziale Gruppen.
Auch die Live-Musik- Clubs setzen auf den Trend zum gepflegten Genuss. Jazz und Blues sind sehr gefragt, andere Live- Musikformen sind von den DJs ersetzt.


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!


Shopping bis zum Umfallen:
Berlin ist ein Land für Shoppingbegeisterte. Kleidung, Schuhe, Design, Schmuck, Accessoires, Lebensmittel, Musik, Bücher in den Varianten Schrill, Edel, Trendy oder einfach nur Ausgefallen - all dies gibt es in Berlin sicherlich zu kaufen. Einkaufen ist am einfachsten und den großen Zentren oder Kaufhäusern. An erster Stelle steht das KaDeWe.


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

KaDeWe

Der Kurfürstendamm ist eine Paradies für Designermode. Das Europa-Center bietet darüber hinaus die eher gängigen Marken für sehr junge Leute.
Das neu entstandene Zentrum Berlins am Potsdamer Platz ist für Shoppingbegeisterte ein Muss: Die Arkaden bieten auf drei Etagen mehr als 100 Geschäfte, von Kleidung und Accessoires bis hin zu Elektronik und Lebensmitteln. Ideal für die Shoppingpause sind die vielen Cafés und Restaurants. Exklusives Einkaufen in Berlin-Mitte. Das Quartier 206 und einige Geschäfte entlang der Einkaufsmeile bieten edelste Produkte namhafter Designer und Hersteller. Abgerundet wird das Shoppingvergnügen durch das breite Angebot in den Quartiers 205 und 207. Das Quartier 207, in dem sich das Modehaus Galeries Lafayette befindet, ist der spektakulärste Bau der drei Gebäude.


Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!

Galeries Lafayette



Originaldokument enthält an dieser Stelle eine Grafik!
Original document contains a graphic at this position!


Reisetaschenbuch Berlin, Broschüren aus Reisebüro, Reisemagazin GEO, Internet: www.berlin.de, www.mauerfotos.de

Ende des Auszuges


Hier hast Du die Möglichkeit dieses Referat zubewerten
und somit die Gesamtbewertung mitzubestimmen!