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clemens clemens clemens
Referat

TitelBenediktinerstift Admont 
Anzahl Worte5073 
SpracheDeutsch 
ArtFachbereichsarbeit 
SchlagworteGesäusebergen, größte Bibliothek der Welt, Stickereischule, Hemma von Gurk, Stiftskirche, das Mönchentum, der heilige Benedikt, Benediktiner 
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Auszug aus dem Referat (ohne Grafiken)




















Bendediktinerstift Admont























Benediktinerstift Admont




Überblick


Admont liegt in den Gesäusebergen, dort wo man nicht nur scheinbar Ruhe und Einsamkeit finden kann. Das Stift ist mit seinen Besitzungen das größte Kloster der Welt, zusätzlich besitzt es zahlreiche Kunstgegenstände und eine wertvolle Innenausstattung. Wirft man zum Beispiel einen Blick auf die kunstvoll gestaltete Bibliothek, dann sprechen manche von einem 8. Weltwunder. Denn diese Bibliothek ist nicht nur traumhaft künstlerisch gestaltet, sondern ist auch die größte klösterliche Bibliothek der Welt. Wenn man das Stift genauer betrachtet, lassen sich von den Gebäuden geradezu die Kunstepochen der damaligen Zeit ablesen. Allerdings gingen viele dieser Gebäude bei einem schrecklichen Großbrand im Jahr 1865 verloren. Auch das Stiftsgymnasium und die Stickereischule sollte man nicht außer Acht lassen. Das Gymnasium hatte einen außerordentlich guten Ruf und der Stickereischule verdankt Admont heute einige wunderbare Kunstwerke aus der damaligen Zeit.



Entstehung

Die Geschichte des Stiftes geht auf das Jahr 1043 zurück, indem die Ländereien von der hl. Hemma von Gurk, der letztlich ein eigener Altar mit einer Statue in Lebensgröße gewidmet wurde und auch eine Glocke nach ihr geweiht wurde, an den damaligen Erzbischof Balduin von Salzburg übergeben wurden, wobei es sich damals noch Adamunta nannte. Errichtet wurde das Kloster jedoch durch den Investiturstreit erst im Jahre 1074 durch Erzbischof Gebhard, der durch seine Verdienste und Bemühungen letztlich unter dem Hochaltar seine Ruhestätte fand. Er selbst war ein sehr gebildeter Mann, der seine seelsorgerlichen Aufgaben auch mit staatspolitischen Aufgaben verband. Dieser wählte unter dem Vorbild der 12 Apostel und des hl. Benedikt, 12 Mönche aus, die sich um den Aufbau des Klosters kümmern sollten. Als „Beaufsichtigung“ der Gründung war ein gewisser Arnold eingesetzt worden, der allerdings schon nach einem Jahr den Ort wieder verließ. Daraufhin setzte Erzbischof Gebhard den Mönch Isingrin als ersten Abt ein. Am 29.September 1074 wurde von Erzbischof Gebhard persönlich ein Weihegottesdienst veranstaltet, womit die Gründungsphase offiziell abgeschlossen war und das reguläre klösterliche Leben begann. Geweiht wurde es schließlich zu Ehren Maria und des Märtyrerbischofs Blasius. Diese beiden Schutzpatrone wurden im Laufe der Zeit zahlreich dargestellt, ob auf Glas, Gemälden, Stickereien oder Steinskulpturen. Heute weiß man, dass die Marienverehrung in Admont eine äußerst wichtige Rolle spielte, wie man auch an der berühmten Admonter Madonna erkennen kann.








Geschichtliches

Anfangs war Admont ein Männerkloster, doch das änderte sich rasch. Um 1120 ließ der damalige Abt Wolfold ein eigenes kleines Frauenkloster mit eigener Kirche erbauen. Diese hatten zwar eine Vorsteherin, unterlagen allerdings vollkommen dem Männerkloster und auch der benediktinischen Regel. Doch dieses Zusammenleben brachte anfangs natürlich Probleme mit sich, denn selbst der Abt kam ins Gerede, da er sich sehr um das neue Frauenkloster sorgte und bemühte. Nun musste er seine Unschuldigkeit unter Beweis stellen und nahm vor den Augen von drei Zeugen ein Stück glühendes Eisen mit bloßen Händen und streckte es dem Himmel entgegen. Da seine Hände unverwundet blieben, war sein Ruf wieder hergestellt. Wolfold starb nach einigen Jahren, doch sein neu errichtetes Nonnenkloster bestand noch 1000 Jahre weiter und fand erst dann sein Ende. Durch Wolfold erreichte das Stift beinahe internationales Ansehen und reichlich wertvolle Güter. Selbst nach seinem Tod wurde Admont noch mit Schenkungen aller Art bereichert. Durch diesen Besitz gewann Admont zahlreiche Menschen als Diener und Befürworter, die dann zur so genannten „familia s. Blasii“ gehörten.
Abt Engelbert, der 1297 durch Wahlen Abt wurde, war ein sehr vielseitig gelehrter Mann. Durch ihn hatte Admont den Ruf einer Pflegestätte der Wissenschaft bekommen. Er selbst schrieb mehr als 40 Bücher, in denen er sich zumeist mit Theorien und Vermutungen auseinandersetzte.
Die Zeit Martin Luthers war auch für Admont keine heile Zeit. Viele Menschen folgten Luther, sogar Klöster lehrten sich, wie auch Admont. Zusätzlich machte sich die Angst vor einem Türkeneinfall breit. Das Stift musste dem Kaiser zu Finanzierung der Kriege Mittel beisteuern. Sowohl Geld, als auch Pferde und Wägen. Nun war Admont tief verschuldet, Brüder gingen fort und die Zeiten wurden immer schlechter. Erst durch die Stärkung von außen, durch den Papst und katholische Fürstenhäuser wurde das Gleichgewicht der Benediktiner langsam wieder hergestellt. Mühsam erlangte die gesamte katholische Kirche wieder Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Durch den Abt Urban, der sich seiner Aufgabe durchaus bewusst war erlangte das Stift schließlich wieder neues Ansehen. Er reformierte das damalige Gymnasiums, dass als „Lateinschule“ galt nach dem Vorbild der Jesuitenschulen und ging auch als Bauherr in die Geschichte ein. Durch seine Baubegeisterung gelang es ihm einige angesehene Künstler an das Stift zu binden Er hatte Admont mit Mamorfussböden ausgestattet und einen 111 Fuß langen Bibliothekssaal errichten lassen, der allerdings später noch weiter ausgebaut und verbessert wurde.
1740 stand ein endgültiger Umbau ins Haus. In Ober – und Niederösterreich waren diese Umbauten längst vollzogen, doch die Klöster der Steiermark hatten einigen Nachholbedarf. Der Architket Gotthard Hayberger sollte nun eine Neuplanung des gesamten Stiftes entwerfen. Dieses geschah in einer Form, die mit ihrer Ausdehnung sämtliche Klöster und auch das Schloß Schönbrunn übertroffen hätte, da man aber die finanziellen Mittel nicht hatte, blieb es bei einer Verwirklichung einer reduzierteren Variante. Hayberger hatte sich jedoch überschätzt, denn man musste enorme Kosten in Kauf nehmen um dieses Projekt zu verwirklichen und es traten etliche Probleme auf. Daraufhin beschloss man ihn zu entlassen und stellte einen neuen Architekten namens Josef Hueber ein. Dieser legte zwar einige Pläne vor, hielt sich aber großteils an die reduzierte Variante Haybergers. Was diese beide Herren außen an der Neugestaltung mitwirkten, wirkte der Bildhauer Joseph Stammel an der Innengestaltung mit. Er stammte aus Graz und verbrachte ganze 4 Jahrzehnte in Admont als Stiftsbildhauer. Dort wurde er letztlich auch beigesetzt.
Abt Gotthard, der das Stift vom 18. zum 19. Jahrhundert inne hatte verstand seinen Beruf als Lehramt. Deshalb liegt es auch nicht fern, dass er das nach Leoben verlegte Stiftsgymnasium wieder nach Admont zurückholte und weiters eine philosophische und theologische Lehranstalt im Stift errichtete. So baute er Admont zum größten Bildungszentrum nach Graz aus, denn neben dem zurückgeholtem Gymnasium gab es seit 1777 zusätzlich eine Hauptschule. Als Ergänzung ließ er auch ein Stiftstheater mit einer sehr aufwendigen Bühnentechnik errichten. Gotthard meinte als Kaiser Joseph II, die Nutzlosigkeit der Klöster zu erklären versuchte, dass ein Kloster nicht nutzlos sein kann, wenn man sie wirkungsvoll in den Dienst der Gemeinschaft stelle. Dies hat Gotthard wohl erreicht, doch was die wirtschaftlichen Belange angeht, scheint er ein weniger gutes Händchen gehabt zu haben, denn er musste auf Befehl des Kaisers vorzeitig in den Ruhestand treten, da das Stift in einer Finanzmisere steckte. Gotthard machte es seinem Nachfolger wirklich nicht leicht, da es einer zwanzigjährigen Sanierung des Budgets gebraucht haben soll, bis Admont wieder wirtschaftlich auf festen Beinen stand.
Abt Benno schaffte durch ein wohldurchdachtes Konzept, dass das Stift letztlich wieder eine positive Bilanz vorlegte. Dieser Mann schaffte es wirtschaftliches Denken mit Humanität zu verbinden. Nach dem Tod Bennos konnte das Stift nun also wieder glänzen. Doch keiner ahnte, dass eine Katastrophe im höchsten Ausmaß folgen würde. Ein Brand, der am 27. April 1865 ausbrach, sollte das Stift beinahe vernichten. Ein Nebengebäude eines Marktbürgers hatte Flammen gefangen und durch den Wind wurden diese rasch auf die weiteren Häuser übertragen bis hin zur Stiftskirche. Bald stürzte auch schon das Gewölbe ein und zerstörte die Orgel, den Hochaltar und eigentlich die gesamte Kirche. Auch andere Gebäudeteile wie der Steinerne Saal, das Haustheater und die Schulkapelle fielen den Flammen zum Opfer. Der Wert, der damals verbrannte ist nicht schätzbar, denn es waren nie widerbeschaffbare Werte die der Menschheit verloren gingen. Fünf Menschen verbrannten, eine erstickte. Wenn man dem Niedergeschriebenen von damals glauben kann, dann haben viele ihren Spaß an dem Brand gehabt. Manche haben sich gerettete Gegenstände angeeignet, andere den Wein, der den Helfern zu Verfügung gestellt wurde getrunken und andere standen einfach nur da, ohne zu helfen. Schon bald aber soll sich die Löscharbeit hauptsächlich auf die Bibliothek konzentriert haben. Aus diesem Grund blieb diese kostbare Bibliothek auch erhalten und spiegelt uns heute das damals so prunkvoll gewesene Admont wieder. Der Wiederaufbau kam rasch ins Rollen da sich ganz Österreich sehr hilfsbereit zeigte. Bald war ein Architekt gefunden, der sich entschloss, in der neugotischen Form den Wiederaufbau zu beginnen, das Stiftgebäude, aber in der alten Form wiederherzustellen. Doch abermals machte den Admonter Mönchen das Finanzielle einen Strich durch die Rechnung, denn einige Teile mussten weggelassen werden.
Als man jedoch endlich die nötigen Mittel gespart hatte, vereitelte der erste Weltkrieg das Vorhaben der Fertigstellung. Nach Beendigung des Krieges ging es Admont nicht anders als dem Rest Österreichs. Die finanzielle Lage war katastrophal und das Stift konnte nur mit Verkäufen von Stiftseigentum dem Bankrott entgehen. Doch als man wieder hoffen konnte, brachte der Anschluss an Deutschland unter Hitler, die Aufhebung der Abtei mit sich. Die Verwaltung wurde 1938 einem SS-Sturmbannführer übertragen. Erst nach 1945 wurde das Stift dem Orden wieder zurückgegeben. Man überlegte, wo man anknüpfen sollte, denn es war schließlich nicht leicht die Tätigkeit des Stifts wieder aufzubauen. Doch wie könnte es anders sein, wie Admont schon in seiner Geschichte gezeigt hatte, liegen seine Stärken in Kultur und Bildung und dort versuchte man jetzt auch wieder fortzufahren. Abt Kolomann hat in seiner Regierungszeit unersättliche Aufbauarbeit geleistet, denn er hat Admont wieder zu dem gemacht was es heute ist - ein Zentrum österreichischen Geisteslebens. Das Gymnasium wurde völlig neu gestaltet und für Burschen und Mädchen zugänglich gemacht. Zusätzlich wurden die verschiedensten Zweige eingerichtet, um das Bildungsangebot zu erhöhen. Auch eine Jugendherberge wurde im nahegelegenen Schloss Röthelstein eingerichtet, was von verantwortungsvoller Jugendarbeit überzeugt. Admont hat aber nicht nur bildungsmäßig eine große Bedeutung. Das Stift betreut heute 27 Pfarren in ganz Steiermark um auch mit dem Alltagsleben in Kontakt zu bleiben und ist einer der größten Arbeitgeber der Steiermark mit rund 600 Mitarbeitern. Aber auch die Admonter Benediktiner selbst scheuen nicht vor neuen Aufgaben zurück.


Die Stiftskirche

Die Kirche hat heute zwar noch romanisch gotische Fundamente ist aber dennoch im neugotischen Stil erbaut. Der Architekt hat sich bemüht, schon von außen ein ständiges Streben nach oben sichtbar zu machen. Durch zahlreiche Giebel und Trichter hat er das auch tatsächlich verwirklicht. Die beiden Türme stellen heute das Wahrzeichen Admonts da. Das Gotteshaus selbst hat ein dreischiffiges Langhaus und zehn Kapellen, die an den Seitenschiffen angelegt wurden. Neben zahlreichen Gemälden, Statuen und Altären findet man auch Wandteppiche, die aus der Admonter Stickereischule stammen und sämtliche Heilige, verziert mit Blumen darstellen. Das Original der berühmten Admonter Madonna ist heute im Grazer Joanneum zu finden, jedoch ist eine Kopie davon in der Kirche vorhanden. Ganz besonders wertvoll und prunkvoll ist auch die Admonter Weihnachtskrippe und es sich gehört ist sie nur zur Weihnachtszeit zu betrachten. Sie stammt vom oben schon genannten Joseph Stammel.

Das Stiftsgebäude

Vor dem gewaltigen Großbrand, bestand dieses aus 7 Höfen, doch nach dem Wiederaufbau wurden diese zusammengelegt und miteinander verknüpft, sowie wie es schon die Pläne der Umgestaltung vorgehabt hatten. Im Inneren findet man die so genannten „Kunst- und Wunderkammern“, aus der leider vieles beim Brand verloren ging. Dennoch konnte man mit den erhalten gebliebenen und den dazu gekommenen Gegenständen ein Stiftsmuseum füllen. Zahlreiche Gemälde, sowie kostbare Stickerein blieben erhalten, so auch das naturhistorische Museum, dass zwar als ganzes Opfer der Flammen wurde, allerdings völlig neu aufgebaut wurde und uns heute wunderbare Präparate von Schlangen, Käfern, Mineralien, Algen und vielen anderen Dingen zur Schau stellt. Auch ein eigenes Heimatmuseum wird man bei einem Rundgang durch das Stift antreffen, dass einem ebenfalls wunderbare Einblicke in das Leben im und rund ums Stift bietet.

Die Bibliothek

Wird auch noch als das achte Weltwunder oder die Schatzkammer des Wissens bezeichnet und das nicht zu unrecht. Es ist ein 70 Meter langer Bibliotheksraum, der 7 Gewölbekuppeln zu verzeichnen hat und zusätzlich noch zweigeschossig ist. Kurz könnte man sie wohl als Gesamtkunstwerk bezeichnen. Man bedenke, dass die Bücher nach dem sieben Kuppeln geordnet sind, denn die Deckengemälde stellen sieben verschiedene Themen dar und eben nach diesen Themen hat man die entsprechende Literatur unter den Kuppeln geordnet. In der Bibliothek befinden sich allein 1400 Handschriften, die den Wert dieses Raumes wiederum enorm anheben. Diese handgeschriebenen Kunstwerke beschäftigen sich aber nicht bloß mit christlichem Gedankengut, sondern sind auch von heidnischen Autoren vorhanden, sowie zum Beispiel von Seneca.







Das Mönchtum

Das Mönchtum im Allgemeinen entstand durch den Aufruf Jesus ihm nachzufolgen und einige meinten: Christus lehrte und lebte das Leben eines Mönchs. Nun war also Gott der Ursprung, der Mittelpunkt und das Ziel des Mönchtums. Christus war also ein Vorbild der Mönche, denn er lebte im Verzicht. Ehelos und jungfräulich, dem Willen des Vaters rücksichtslos hingegeben und in einem fortlaufendem Kontakt zum Vater durch Gebete. Dem wollten die Mönche nachfolgen. Doch nicht nur im Christentum erscheint das Mönchtum, denn Funde am toten Meer lassen auch dort auf einen Kloster ähnlichen Verband schließen und auch im Buddhismus tritt das Mönchsleben in Erscheinung. Wie immer man Gott nannte entstand das Streben nach der innerlichen Entleerung um den Reichtum dessen, dem man dient aufnehmen zu können. Das christliche Mönchtum empfand ihr Leben als etwas Neues, dennoch als etwas, das aus der Urgemeinde Jerusalems entstanden war. Nachdem das Christentum die Welt eroberte und alle auf das Kommen des Herrn warteten, trat im 3. Jahrhundert auf einmal das Mönchtum als der berufene Künder des Wartens auf den Herrn auf. Man weiß nicht wer der Erste war, der den Weg der Einsamkeit und des Verzichts wählte. Man hat die Entstehung des Mönchtums auf die verschiedensten Arten zu schildern versucht. Als Gründe wurden die Verfolgung, soziale Not und sogar Abneigung zur Kirche angeführt, die diese Männer in die Einöde trieb um dort zur Besinnung zu kommen. Doch durch das Mönchtum selbst werden all diese Theorien widerlegt. Denn ein Mönch legt durch sein Leben Zeugnis für die Wirklichkeit Gottes ab, für das Leben des Gekreuzigten und Auferstandenen. Ein Mönch ging in die Einsamkeit aus Liebe zu Gott, nicht aus Furcht oder Abneigung zur Welt.


Der heilige Benedikt

Es war nicht immer sicher das es Benedikt überhaupt gegeben hat, doch heute ist es gesichert, das er um 480- 550 gelebt hat. Der Satz „Das Leben eines Heiligen endet nicht mit seinem Tod, sondern erreicht damit oft erst den Ausgangspunkt seiner Bedeutung“ trifft auf Benedikt voll und ganz zu. Bücher und Erzählungen über ihn beeinflussten zahlreiche Mönche in positivster Weise. Benedikt stammte aus dem römischen Landadel und kannte so das Christentum von Kindesalter an. Auch seine Eltern waren sehr religiös und hielten viel auf die unbedingte Christusnachfolge. Aus seiner Kindheit lassen sich bereits einige Dinge erkennen, die in prägten. Sowie Maß, Ordnung und ein christliches Familienleben. Man sagt über ihn, dass er schon von Jugend an einen sehr reifen Verstand gehabt haben soll und weise war. Nach seiner „Schulzeit“ in seiner Heimat ging er nach Rom um später einmal in den Staatsdienst gehen zu können. Als er aber tatsächlich in Rom angelangt war muss für ihn sowohl die staatliche als auch die kirchliche Lage eine Enttäuschung gewesen sein. Dennoch verweilte er einige Zeit in Rom (es ist heute nicht mehr feststellbar wie lange), doch muss ihn das Treiben der Sudenten und die Situation gestört haben, denn er entschied sich für Gott, wollte die heilige Wissenschaft erlernen und verließ Rom. Dort, wo er damals in Rom gewohnt hat, steht heute eine kleine Kirche, getauft nach Benedikt- S. Benedetto. Er machte in Enfide Halt, dort war eine Priestergemeinschaft an die er sich wandte, wo er sich wohl im Gebet und im Studium vertiefte. Trotz seinen jungen Jahren reifte in ihm der Entschluss ein Leben in Einsamkeit und Gehorsam zu leben. Als eines Tages seine Amme ein Sieb zerbrach, betete Benedikt zu Gott während er die Scherben aufklaubte und während er seiner Amme Trost spendete lag auf einmal das Sieb ganz und unzerbrochen neben ihm. Das war das göttliche Zeichen auf das er gewartet hatte. Heimlich schlich er sich fort zu einem stillen Ort, namens Subiaco. Nun ging er allein seinen Weg und versteckte sich in Höhlen vor dem Rest der Welt. Er vertraute voll und ganz auf die Führung des göttlichen Vaters. Als Benedikt einem Mönch eines kleinen höher liegenden Klosters begegnete, erkannte dieser den Gottesruf an Benedikt und gab ihm ein Mönchskleid. Damals hatte dies die Bedeutung eines Gelübdes. Für Benedikt war es wie das Paradies in der Nähe Gottes zu leben und zu dienen. Monate vergingen, ohne dass es Benedikt bewusst war. Drei Jahre lebte er in dieser Höhle und war bereits so zeitlos geworden, dass er sogar nicht mehr wusste, wann das Osterfest war. Dann geschah ein zweites Wunder Gottes und Benedikt beginnt zu missionieren als Hirten seinen Weg kreuzen. Hirten waren auch seine ersten Jünger. Doch Benedikt hatte die Prüfung noch nicht bestanden. Eines Tages tauchte vor seinem geistigen Auge eine Frau auf, ihr Anblick war bezaubernd und verzaubernd und fast hätte Benedikt die Beherrschung verloren, doch durch Gottes Gnade fand er wieder zu sich selbst. Er zog sein Gewand aus und wälzte sich in Dornen um mit der Verwundung des Körpers die Wunde der Seele zu heilen. Aus dem Sieg Benedikts über die Lust gewann er Heil, gleich wie nach ihm Tausende unter seiner Führung. Doch noch sollte er noch Erfahrungen sammeln und Enttäuschungen kennen lernen. Eine andere im Bergland lebende Brüdergemeinschaft bat Benedikt ihr Oberhaupt zu werden, doch er zögerte, da diese anscheinend keinen guten Ruf hatten, doch schließlich ließ er sich verleiten. Bald darauf hatten seine Brüder jedoch die Ordnung satt und planten ihn zu vergiften. Als Benedikt jedoch andachtsvoll ein Kreuz über den Becher des Todes machte, zerbrach dieser wie durch ein Wunder und er wusste sogleich, was es mit dem Wein auf sich hatte. Daraufhin bat er Gott um Erbamen für seine Brüder und verließ das Kloster und ging wieder zu seiner Höhle zurück. Aus diesem Vorfall hatte Benedikt gelernt, dass er neue, junge Leute braucht um eine neue Gemeinschaft zu gründen. Diese kamen, schlossen sich ihm auch in großer Zahl an und er konnte zwölf kleine Klöster gründen. Benedikt war Vater all dieser, doch jedes hatte einen eigenen Vorsteher. Es war auch kein Zufall, dass es zwölf Klöster waren, denn das war schließlich die Zahl der Apostel. Er füllte die Klöster mit jungen Begeisterten und lehrte ihnen seine Lehre. Er begeistert seine Brüder durch kleine Wunder und sieht einem Mönch sogar auf einem Blick an, dass er von einem Dämon beherrscht wird und vertrieb den Dämon sogleich. Man meinte, dass vor allem während des Gebetes Mönche oft von Dämonen heimgesucht werden, doch Benedikt hatte die Gabe dies zu erkennen und zu verjagen. Benedikt lehrte seinen Brüdern, dass man sowohl liturgisch als auch meditierend beten solle, da das eine das andere befruchtet. Und bald erkannten auch angesehene Männer Roms Benedikt an und brachten ihre Söhne schon früh zu ihm nach Subiaco um ihre Kinder von ihm erziehen und lehren zu lassen. Doch es gab selbstverständlich auch Neider, wie den Priester einer nahe gelegenen Kirche. Dieser versuchte die Menschen von Benedikt fern zu halten, da das aber nicht so funktionierte, wie er es gerne gehabt hätte, sendete er Benedikt ein geweihtes Brot, dass aber vergiftet war, als Zeichen der liturgischen Gemeinschaft. Doch wie Benedikt es schon beim Wein erkannte, witterte er auch hier die Gefahr und befahl einem Raben das Brot an einen sicheren Ort zu bringen. Auch diese Geschichte prägte seine Brüder, denn man sagt, dass die Tiere ihnen gehorchten. Doch der eifersüchtige Priester gab nicht aus, er wollte nun das Herz und die Seele Benedikts treffen und schickte sieben nackte Frauen zu ihm. Benedikt selbst hatte damit kein Problem, doch er machte sich Sorgen um seine Jünglinge. So entschloss er sich mit wenigen Brüdern Subiaco zu verlassen. Nun wanderte er Richtung Süden und schuf das vollkommen Neue- ein in sich geschlossenes Kloster, mit Rangordnung, einheitlicher Verfassung und Wirtschaftsordnung. Um 529 dürfte es gewesen sein, als Benedikt über Monte Cassino Besitz erlangte. Dort bekämpfte er die bösen Geister und die Heiden, die dort noch hausten. Er führte die Missionsarbeit fort und führte das Volk zum Glauben. Außerhalb der Gebetszeiten galt es jedoch umzubauen. Bäume zu fällen und neue zu pflanzen, Grundmauern zu legen und Gestrüpp zu beseitigen. Wie Benedikt schon in der Kindheit in die Wiege gelegt bekam, plante er alles ganz genau, sodass auch überall seine Ordnung war. So beizeichneten ihn hinterher manche als „bauenden Mensch“. Doch dies sollte nicht nur bauen im Sinne von Häusern bedeuten sondern auch ein geistig bauender Mensch und auch ein Mensch der sein Kloster innen immer weiterbaute, im Sinne seiner Brüder. Benedikt war geistig immer bei seinen Brüdern, sodass er sogar wusste was sie taten, wenn er nicht anwesend war. Er war für sie ein ehrenvoller Vater und Vorbild. Durch seine Taten gewann er das Vertrauen seiner Brüder und auch vieler Laien in seiner Umgebung. Als Benedikt letztlich um 550 starb, ließ er bereits sechs Tage zuvor sein Grab ausheben und starb letztlich mit dem Empfang des Leibes und des Blutes Jesu. Man kann ihn durchaus als Vater bezeichnen, der die Vollkommenheit erreichte und seine Brüder gut leitete und prägte.


Geschichte der Benediktiner

Heute spricht man von einem Benediktinerorden, auch wenn man damit eigentlich die Gesamtheit der benediktinischen Verbände damit meint. Jedoch war der Plan Benedikt ganz anders. Jedes Kloster sollte selbstständig sein und kein Abhängigkeitsverhältnis zu einem anderen haben. Aus diesem Grund entwickelte jedes Kloster seine eigenen Brauchtümer, so musste man bald zwischen „verschiedenen Benediktinern“ unterscheiden. Man differenzierte zwischen den blauen, weißen, grauen und schwarzen Söhnen Benedikts, wobei die letzteren tatsächlich auf Benedikt zurückgehen. Als nun Benedikt starb, bestanden erst drei Klöster, man sagt, dass seine Schüler das benediktinische Gedankengut in Frankreich und Sizilien verbreitet haben sollen. Doch die Stunde der Benediktiner schlug um 580, als die Langobarden Monte Cassino zerstörten und das Werk Benedikts schon verloren schien. Die Mönche flohen nach Rom und traten in den Dienst der Kirche und des Papsttums ein. Doch der Dienst, den sie zu verrichten hatten, machte sie zu Priestern und sie wurden Lehrmeister der Wissenschaften, des Handwerks und der Künste. Die bisherige Laiengemeinschaft wurde also eine Priestergemeinschaft. Allerdings lebte man in dieser Zeit nicht nach einer Regel, sowie Benedikt das vorsah, sondern nach vielen Regeln und vor allem gab es keine Orden im heutigen Sinne. Am Ende des 6. Jahrhunderts müssen wohl Menschen, die die Regel Benedikts kannten nach England gekommen sein und haben dort das benediktinische Mönchtum bekannt gemacht. In England erlebten die Benediktiner auch ihren ersten Aufschwung, es wurden Abteien wie Canterbury und Winchester gegründet. Auch wenn sie noch nach mehreren Regeln lebten, kamen sie langsam auf das eigentliche Gedankengut zurück. Sie wussten Seelsorge und klösterliches Leben zu vereinen und waren auch bereits schriftstellerisch tätig. Auch in Frankreich und Italien ließ das Benediktinertum langsam wieder von sich hören und so kam es, dass man das 9. bis zum 12. Jahrhundert die benediktinischen Jahrhunderte nannte. Die Klöster standen zu dieser Zeit sehr im Zeichen der Mission und bewegten viele zum Christentum. Ansonsten waren die Mönche am Arbeiten in der Schule, in den Schreibstuben und Bibliotheken beschäftigt. Sie standen im Dienste des Volkes, indem sie sowohl sozial als auch charitativ tätig waren und zahlreiche Kirchen unterhielten und unterstützen. Das Benediktinertum hatte sich ausgebreitet und die Klöster waren die ersten Schulen und Bibliotheken. In dem ganzen Jubel über den Erfolg, den sie schließlich hatten, vergaßen viele auf den Sinn ihres Daseins, auf ihre Aufgabe auf ihre Berufung. Wohl gab es einige, die dies zu retten versuchten und lautstark schrien: „Zurück zu den Quellen“. Der Mönch sollte wieder Zeit für Arbeit und Gebet haben, sollte wieder in Armut und Stille leben. Nun nach jedem Hoch kommt auch ein Tief und so sollte es auch mit den Benediktinern geschehen. Natürlich gab es Klöster, denen es nach wie vor gut ging und Mönche die treu zu ihrer Gesinnung standen, doch die Verstrickung in die Welt und der Nachwuchs, der meist auf den Adel beschränkt war, machte vielen Klöstern zu schaffen. Die Kirche blieb diesbezüglich nicht untätig und versuchte Retter in der Not zu sein, indem man die Klöster in Gruppen zusammenfasste. Denn man war der Meinung, dass eine Zusammenlegung die Erneuerung des Gedankenguts, sowie des Klosters selbst gut bekommen würde. Doch der nötige Zündstoff fehlte. Doch die Erneuerung sollte kommen, diesmal aber von innen und nicht von außen. Durch die Verbände verschiedenster Klöster, die die gleichen Richtlinien verfolgten und die Einwirkungen von außen konnte schließlich eine Erneuerung erfolgen. Denn die Mönche waren nicht mehr so gefragt, ihre Arbeit an der Schule ebenso wenig und so konnten sie sich wieder mehr ihrem eigentlichen Dasein widmen. So blühte im 15. und 16. Jahrhundert das Benediktinertum wieder auf und das Kloster wurde zu einem Ort der geistlichen Humanität. Die Regel Benedikt wurde wieder geachtet und geliebt und oft kommentiert. Auch in den darauf folgenden Jahrhunderten ging es den Klöstern nicht schlecht. Es entstanden nach dem Vorbild der Jesuitenorden viele Klostergymnasien und die Benediktiner wurden wieder angesehen. Auch bemühte man sich immer mehr an der Wissenschaft und baute Sternwarten und Museen, denn gerade der Mönch, als Mann des Gebetes und der Einsamkeit bedürfe des Studiums. Zur Zeit Maria Theresias und Josef II, hatten es die Klöster nicht leicht, denn sämtliche Ordensverbindungen, die seiner Meinung nach nutzlos waren wurden aufgelöst. Obwohl sich die Benediktiner weit ausgebreitet haben, blieben ihnen nach der französischen Revolution nur 30 Häuser erhalten und selbst von diesen gingen später noch manche zugrunde. Doch die, die überlebt hatten blühten danach wieder voll auf. Auch im Ersten und den Zweiten Weltkrieg mussten die Benediktiner einiges einstecken, doch dennoch haben sie sich wieder aufgerafft und sind auch heute noch in allen Teilen der Welt präsent.


Die Benediktiner

Man muss vorweg bemerken, dass sich die österreichischen Benediktiner in der Geschichte oft von anderen Benediktinern in anderen Ländern unterscheiden. Der Grund dafür liegt darin, dass das österreichische Mönchtum oft mit der Politik zu tun hatte, oder sogar neben ihrem geistlichen Dasein ein politisches Amt bekleidet haben. Deshalb wirkte sich auf „unsere“ Benediktiner die österreichische Geschichte aus und führte sie so zu einer teilweisen anderen Entwicklung. Begonnen hat das Mönchtum jedoch ohne politischen Ziele oder Interessen. Nun der Name, sowie die verschiedensten Brauchtümer gehen auf den heiligen Benedikt zurück. Dieser stellte ein Mönchtum auf vier Grundlagen: Gebet, Arbeit, Askese und Weltabgeschiedenheit. Die Benediktiner wollen Christus nachfolgen und Gott suchen, sie sind davon überzeugt, dass kein Christsein möglich ist, ohne das Allein sein mit Gott, ohne Buße und ohne Gebet. Aus diesen Gründen entschieden sich einst die ersten Benediktiner Christus nach zu folgen. Aber nicht nur das Gebet stand im Mittelpunkt des Lebens der Mönche, auch die Arbeit musste sein. Denn Benedikt selbst war es, der seinen Mönchen einen klaren Tagesplan vorlegte. Sein Tagesplan bestand aus drei Teilen: Chorgebet, Arbeit und Lesung. Ebenfalls meinte er, dass ein Kloster durch Arbeit und nicht durch Bettel leben sollte und daher war jeder Mönch zur ernsten und beschwerlicher Arbeit verpflichtet, auch kranke oder schwache, wobei auf ihre Behinderung Rücksicht genommen wurde. Jedoch war es nicht genau vorgeschrieben, was die Mönche zu arbeiten hatten, die einzige Regel diesbezüglich war, dass sich die Arbeit mit dem klösterlichem Leben und der Gemeinschaft verstand. Benedikt war der Ansicht das weder Gebet noch Arbeit allein genügen, um Mönch zu sein, sondern nur beides vereint führt den Mönch zur letztlichen Vollendung. Besonders wichtig für die Benediktiner waren auch die Schreibstuben und Bibliotheken. Hunderte schreibende Mönche hinterließen uns diese kostbaren handgeschrieben und verzierten Bücher, die wir heute nur noch bewundern können, aber meist ohne im entferntesten die Begeisterung der Mönche für diese „heilige“ Arbeit des Buch abschreibens zu verstehen. Doch auch als man mit der Druckkunst begann, zogen sich die Benediktiner nicht von ihren geliebten Büchern zurück, sondern zeigten Interesse und Begeisterung für diese neue Methode. In vielen Benediktiner Orden richtete man bald darauf eine eigene Druckerei ein um seiner Vorliebe für Bücher weiterhin auf modernster Art und Weise nachgehen zu können. Allgemein waren die Benediktiner sehr mit der Bildung verbunden. Viele Gelehrten des Mittelalters lebten in Klöstern, um von dort aus ihre Weisheit zu verbreiten. Egal um welches Fachgebiet es sich nun handelte, ob Theologie, Geschichte, Musik oder Sprachen, es gab nichts, dass die Mönche nicht begeistern konnte. Heute bezeichnet man manche Mönche geradezu als Universalgenies der damaligen Zeit, außerdem wäre ohne die Niederschriften der Mönche, heute eine Datierung geschichtlicher Ereignisse beinahe unmöglich. Daher liegt es auch nicht fern, dass sich die Benediktiner im Laufe der Geschichte immer wieder an Schulen versuchten. Meist waren diese auch sehr angesehen, doch durch politische und gesellschaftliche Umstände wurden diese Schulen oft wieder aufgelöst, jedoch später auch wieder neu gegründet. Doch auch das Künstlerische begeisterte die Benediktiner sehr. Nicht nur das sie, wie schon erwähnt, prächtige und kunstvolle Bücher gestalteten, nein, sie stellen auch Gemälde und Plastiken her, oder betätigten sich der Glasbläserei oder der Stickerei, wie man es speziell in Admont vorfindet. Doch bevor all das entstehen kann bzw. konnte muss man zuerst zu einer Klosterfamilie zusammenwachsen. Dies geschieht laut Benedikt so: Ein Mönch soll in einem Kloster Kriegsdienst für den Herrn Jesus Christus leisten. Das erreicht ein Benediktiner dadurch, dass er auf den eigenen Willen verzichtet und nach den starken, herrlichen Waffen des Gehorsams greift. Benedikt schafft hiermit eine neue Lebensordnung der Gottesdiener, denn es galt nicht wie bisher, die eigenständige Bindung zu Gott, sondern das Gemeinschaftsleben. Das war auch schon ein Wunschgedanke der alten Mönche, dass man nach dem Vorbild der Christengemeinde in Jerusalem eine heilige Gemeinschaft der Mönche bilde. Ziel war es, dass eigene Ich der Gemeinschaft unterzuordnen, denn das taten auch die ersten Christen und das sollte man sich nun als Vorbild nehmen. Durch das Gelübde bindet sich ein Benediktiner an die Familie, an die Gemeinschaft und an Gott. Er ist nun ein Teil dieser Gemeinschaft und lernt zu geben und zu nehmen, aber allen voran zu dienen. Als Kleidung bekommt er eine Mönchskutte, die bei den Benediktinern traditionell schwarz ist. Gleich wie einst ihr Gründer, soll diese Gemeinschaft nun im Chor- und Opferdienst, im priesterlichen Wirken, im Beten und Arbeiten Gott im Dienste stehen und ihm nachfolgen. Nun sollte man aber nicht denken, dass es nur das benediktinische Mönchtum gibt, denn es gibt auch benediktinische Frauenklöster. Diese Klöster unterstanden gleich wie die Männerklöster der Regel Benedikts und verrichteten daher auch die gleichen Dienste und Arbeiten wie die Mönche, allerdings trugen die Nonnen, durch ihr erworbenes Ansehen sehr zur Besserstellung der Frau in der Gesellschaft bei.


„ Unser Ordensleben ist eine Antwort auf den Ruf Gottes in die Jüngerschaft Jesu Christi, wie sie durch die Heilige Schrift bezeugt und in der Kirche von ihrem Ursprung her verstanden wird. Dabei ist die Regel des hl. Benedikt die für unser monastisches Leben und Wirken verbindliche Ausprägung der Nachfolge Christi.“








(Beim ersten Abt gibt es 2 Formen Isingrin und Isengrim??
EB Balduin und Badwin (es gibt beide Formen)


Ende des Auszuges


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