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clemens clemens clemens
Referat

TitelBadminton 
Anzahl Worte477 
SpracheDeutsch 
ArtReferat 
Schlagworte 
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Bewertung+++ 

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Auszug aus dem Referat (ohne Grafiken)

Badminton



Verletzungen


Ursachen von Verletzungen: ungenügendes Aufwärmen, hohe Belastung auf die Gelenke/Strukturen wie Bänder und Sehnen, mangelnde Kondition und Koordination, Übergewicht

Leichte Verletzungen :

- Weichteilverletzungen der Füße


Sehnen- und Bänderschäden


Sehnen (übertragender Teil des Bewegungsapparates), Bänder (Aufgabe der Gelenksicherung)
Ursachen: Mehrbelastung von einzelnen Muskeln/Sehnen, ungünstige Bodenverhältnisse
Hilfe: Behandlung und Belastungspause verhindern meistens, dass die aufgetretenen Veränderungen zu chronischen Veränderung werden

Sprunggelenkverletzungen


Oberes Sprunggelenk(zuständig für Heben und Senken des Fußes), unteres Sprunggelenk(verläuft innerhalb der Mittelfußknochen; Drehbewegungen des Fußes, bzw. Heben des Fußinnen-, Fußaußenrandes)
Verstauchungsverletzungen(Distorsionen) mit unterschiedlichen Schädigungen des Band-Kapsel-Apparate und des gelenkbildenden Knochens, verursacht durch fehlerhafte Technik im Lauf und Sprung, ungenügendes Training, Überforderung, Ermüdung, stark bremsende Wirkung von Hallenböden
Supinations-Inversions-Traumata: Instabile Stellung führt zum Umknicken des Fußes -> Verletzung des äußeren Band-Kapsel-Apparates
Auch Verletzung des inneren Sprunggelenkes möglich, wobei Risse der Bänder des Mittelfußes auftreten
Erste Hilfe: bietet ein Verband; Wenn Fuß umgeknickt ist, dann sollte die Wicklung so verlaufen, dass sie den Fußaußenrand anhebt
Vermeiden: durch geeignetes Schuhwerk mit stabiler Absatzgestaltung, sowie durch Tape-Verband

Muskelkater

Auftreten 24 bis 48 h nach einer intensiven Muskelbeanspruchung(Ursache: erforderliche Feinkoordination wegen mangelnder Übung/Ermüdung nicht vorhanden)
Muskeln ziehen sich zusammen -> Muskelfasern werden verletzt oder das begleitende Bindegewebe -> daher Steifheit und Schmerz
Hilfe: warme Bäder, leichte Massagen, leicht aktive Muskelarbeit-> Lösung der Muskelverspannung


Schwer wiegende Verletzungen:


Sprunggelenkdistorsion


Pronations-Eversions-Traumata (Fuß gestreckt, Außenrand angehoben-> Verletzung des inneren Band-Kapsel-Apparates)
Oder auch Verletzungen bei 90° angewinkeltem Sprunggelenk nach außen/nach innen, eher selten, aber gefährlich, da gleichzeitige Knochenverletzungen möglich

Kniegelenkverletzungen


1.Verletzung der Seitenbänder und Kapsel, wobei die seitliche Stabilität mehr oder weniger beeinträchtigt. Das Gelenk lässt sich in gestreckter Stellung nach außen/innen aufklappen und ist bei Band-Kapsel-Zerrungen an den Bandsätzen stark schmerzhaft
2. isolierte Kreuzbandverletzung, wobei bei gebeugtem Kniegelenk der Unterschenkel gegen den Oberschenkel nach vorn/hinten bewegt werden kann
3. kombinierte Kreuzband- und Seitenbandverletzungen
(Meniscus: bewegliche, seitliche Pfannen für die Gelenkflächen des Oberschenkels, Aufgaben: Gewichtsverteilung bei belastetem Kniegelenk, Stoßdämpfereffekt zw. Ober- und Unterschenkel durch Aufnahme der Energie durch Verformung;
bei starken Streckungs- und Beugungsbewegungen können Menisci den Bewegungen nicht rasch genug folgen -> Einklemmen zw. Oberschenkel und Schienbein; bei Drehbewegungen, verbunden mit Streckung und Beugung, kann der Meniscus nicht folgen und reißt von einem Kapselansatz ab)
Erste Hilfe bietet Kniegelenkverband

Muskelfaserriss


Kontinuitätsunterbrechung von Muskelfasern
Faserriss, Teilriss, Totalriss
(plötzlich auftretender Schmerz, wie Messerstich; Dellenbildung im Verletzungsbereich/ oder angeschwollener Muskelbauch ober-/unterhalb der Verletzung; Auftreten eines blauen Flecks unterhalb der Verletzung nach einigen Tagen möglich; Rissverletzung -> Blutung innerhalb(intramuskulär) eines Muskels zwischen Muskelschläuchen, außerhalb(intermuskulär) wenn Muskelhaut gerissen ist)
Erste Hilfe: kühlen, später Druckverband anlegen

Vermeiden von Schäden: Aufwärmen, Dehnungsgymnastik, Stretchübungen, richtige Ernährung, Schutzausrüstung(Stützverband), Kraftausdauertraining

Prinzipiell gilt: PECH
P = Pause
E = Eis
C = Compression
H = Hochlegen




Ende des Auszuges


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